Lisa Robb berichtet von Ihren Erfahrungen im Norden

Aufgrund meines Studiums bin ich im März dieses Jahr von Karlsruhe nach Hamburg gezogen. Mein Straßen- und mein Bahnrad kamen auch mit beim Umzug, sodass ich in meiner neuen Heimat wie gewohnt weiter trainieren konnte. Ende März bestritt ich mein erstes Rennen in der Saison, noch im Trikot meines Vereins RSV Ellmendingen, in Nortorf. Dort wurde ich vom Sportlichen Leiter des Teams Flussfisch Bertram und Römer angesprochen, ob bei mir Interesse besteht, für das Team zu fahren. Das lukrative Angebot konnte ich nicht ablehnen und bereits zwei Wochen später konnte ich in den neuen Teamfarben am Start stehen.

Mittlerweile bin ich einige Rennen in Norddeutschland und Dänemark gefahren und möchte deshalb hier meine Erfahrungen teilen.

Bevor ich in die Saison startete, freute ich mich schon auf die fehlenden Berge in den bevorstehenden Rennen. Doch es stellte sich schnell heraus, dass auch andere Faktoren ein Rennen verdammt schwer machen.

Bisher standen im Norden immer genauso viele Fahrerinnen am Start, wie ich es aus dem Süden gewohnt war. Die Rundkurse sind meist 15km bis 25km lang, was mir viel lieber ist, als endlos viele Runden auf kleinen Kursen zu fahren. Rund um die Kirche Rennen und Kriterien kennt man hier ohnehin kaum. Oftmals wird die Elite FT und Frauenklasse in das Senioren 3/ 4 Rennen integriert, was ich eine gute Lösung finde, da so die Rennen schneller sind und man zudem ein ordentliches Fahrerfeld bildet.
Aber nun zu den schmerzenden Faktoren, die ein nordisches Rennen selektiv machen. Da hier nahezu jeder im Winter an Crossrennen teilnimmt, wird man auch bei Rennen im Sommer über crossähnliche Straßenabschnitte geschickt. So musste man in Bad Bevensen in der „Hölle des Norden“ ein 1,5km langes Kopfsteinpflasterstück pro Runde passieren und auch in Kellinghusen wurde das Feld über das Pavee gejagt. Hinzu kommt der täglich wehende Wind. Mittlerweile sind mir sogar die Berge lieber als der ständige Gegenwind, da man bei diesen wenigstens einen fixen Punkt hat, an dem man locker machen kann. Der Wind hingegen scheint nie aufzuhören. Was mir als sonnenverwöhnte Badenerin natürlich sofort hier aufgefallen ist, ist das schlechtere Wetter. Die Radfahrerränder lassen noch auf sich warten und auch die Regenjacke ist zu meinem ständigen Begleiter geworden. Wenn man nun großes Glück hat, steht man am Start eines Kopfsteinpflasterrennens und es regnet. Stürze sind da schon vorprogrammiert, wozu es auch in Kellinghusen kam.
Somit hab ich schnell aus norddeutschen Rennen gelernt, dass man hier nicht gewinnt, wenn man als Erste den Berg hochradelt. Sondern diejenige wird gewinnen, die am stärksten gegen Wind und Wetter und die schlechten Straßenverhältnisse kämpfen kann!
Ende Mai und im Juni standen dann auch Rennen in Dänemark auf dem Kalender. Vor allem das Wochenende im Juni hat mir viel Spaß mit dem Team gemacht, da es sich um eine 3- tägige Rundfahrt handelt. Diese wird im Rahmen der dänischen Bundesliga, „Bikebuster“ genannt, ausgetragen und ist auch für andere Länder offen. So waren auch die schwedische Nationalmannschaft und Fahrerinnen aus den Niederlanden am Start. Die Etappen wurden auf bis zu 35km langen Rundkursen ausgetragen und die Streckenlängen betrugen zwischen 75km und 95km. Vor allem die Erste und die letzte waren durch die ständigen Steigungen und Berge sehr anspruchsvoll. Hinzu kommt der in Dänemark abartig starke Wind, der einem nach den Anstiegen ordentlich weh tat. Wir waren fast 60 Fahrerinnen und was mir vor allem aufgefallen ist, ist das junge Durchschnittsalter. In Norddeutschland war ich oft die Jüngste im Feld, doch in Dänemark waren die meisten frisch aus der Juniorinnenklasse hoch gekommen. Was ich sehr beeindruckend fand, war die Faszination der Sportler und der Zuschauer für den Radsport. Die Fahrer standen hochmotiviert am Start, was sich durch ihre Fahrweise deutlich zeigte. Zudem fahren sie das bestmöglichste Material, bei den Mädels war die Oakley mit der Ohrringfarbe und dem Nagellack abgestimmt und alle sind braun gebrannt wie frisch aus dem Trainingslager. Um von einem Startort zum nächsten zu kommen, benutzen eine Vielzahl der Dänen einen Karawanbus. So erkennt man lange bevor der erste Startschuss fällt, wo Start und Ziel ist, an der Schar von Karawanen mit Rädern auf den Dächern. Wie angesprochen, fand ich nicht nur die Faszination der Sportler sondern auch die der Zuschauer bemerkenswert. Da die großen Runden nicht ganz für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden können, teilt man sich die Straße mit den Autos. Dies klappt reibungslos und häufig halten die Autofahrer sogar an, steigen aus und feuern einen an. Rollt man mit dem Feld durch ein Dorf, sieht man etliche Bewohner vor ihren Häusern sitzen, die gesellig etwas essen und Beifall klatschen. Obwohl alle 5 Rennen in Dänemark ordentlich anstrengend waren, haben sie mir und dem ganzen Team immer riesigen Spaß und wir werden dort auf jeden Fall öfter am Start stehen.

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Martin Rupf Dritter in Eichstetten

Einen dritten Rang durch Martin Rupf (Elite-A) als bestes Resultat konnten die Rennradsportler aus Ellmendingen am vergangenen Wochenende verzeichnen. Darüber hinaus gab es noch zwei vierte Plätze für Michael Groß (Elite-C) und Katharina Becker (U13w).

Ausreißversuch mit Platz drei belohnt: Martin Rupf

38 Runden zu je 1,9 Kilometer standen in Eichstetten am Kaiserstuhl für die Teilnehmer des KT/A/B/C-Rennens auf dem Programm. Auf dem Kurs mit einem rund 900 Meter langen Anstieg setzte Martin Rupf zusammen mit Martin Lang (Racing Students) erfolgreich dem Ausreißer Sascha Lägeler (ebenfalls Racing Students), nach. Sehr gut unterstützt wurde er dabei durch seinen Bruder Christian und Marian Marschall, die im Feld erfolgreiche Störarbeit leisteten. Drei Runden vor Ende versuchte Rupf mehrfach vergebens seine Mitstreiter abzuschütteln, musste sich  aber der Teamtaktik der beiden beugen. Mit Platz drei hinter Lang und Lägeler erreichte er jedoch sein mit Abstand bestes Resultat in diesem Jahr.

Ebenfalls in Eichstetten wurde eine weitere Etappe des GVS-Erdgas-Schüler-Cups ausgefahren. Nach acht Runden kam Katharina Becker (U13w) als gute Vierte ins Ziel, Moritz Augenstein (U15), wurde nach 28,5 Kilometern als Zwölfter gewertet, sein Teamkollege Johannes Janik landete im Hauptfeld. Pech hatte Marlene Janik, die weit in Führung liegend in einer regennassen Kurve zu Fall kam und das Rennen beenden musste.

Beim Rundstreckenrennen über 72 Kilometer im pfälzischen Lustadt stellte sich Michael Groß (Elite-C) der Konkurrenz und erzielte dabei sehr guten vierten Platz. Nach Rang sechs in Kirchheim/Teck war das seine zweite Top-Ten Platzierung in dieser Saison. 108 Kilometer betrug die Distanz beim Rennen der KT/A/B, in dem Roland Golderer die Ellmendinger Farben vertrat und als 16. ins Ziel kam.

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Ellmendinger Radsportler weiter in der Erfolgsspur

Zwei Aufstiege in die Elite-B, ein Klassenerhalt in der Elite-A, drei Siege, jeweils zwei zweite und dritte Plätze sowie etliche weitere vordere Platzierungen erreichten die Rennradsportler des RSV Schwalbe Ellmendingen bei verschiedenen Wettkämpfen. Eine Klasse höher stiegen in Roschbach Karl Dols und Steffen Lemke, für eine weitere Saison in der Elite-A kann Martin Rupf nach Rang neun beim Rennen in Wyhl planen.

Elite-A ich bleibe: Martin Rupf

50 Runden zu je 1,4 Kilometern standen beim Kriterium in Wyhl am Kaiserstuhl im Wettbewerb der Klassen KT/A/B/C auf dem Programm. Martin Rupf, sehr gut unterstützt durch seinen Bruder Christian, zeigte sich äußerst engagiert und wurde am Ende mit Rang neun belohnt. Mit den Plätzen fünf in Holzhausen und sechs beim Heimrennen in Ellmendingen hat sich Rupf dadurch auch für die Saison 2012 das Startrecht in der Elite-A gesichert.

Sieg und Aufstieg in Roschbach: Karl Dols, jetzt U23-B

Als hervorragendes Pflaster erwies sich für die C-Amateure aus dem Winzerort das pfälzische Roschbach. Nach zehn Runden auf dem 6,5 Kilometer langen Rundkurs hatte Karl Dols beim Sprint des Feldes die schnellsten Beine und gewann unangefochten. Mit diesem Sieg durfte er gleichzeitig den Aufstieg in die B-Klasse feiern. Ebenfalls eine Leistungskategorie höher kletterte nach diesem Rennen Steffen Lemke, der mit Rang acht zum fünften Mal unter den zehn Besten landete und damit die Aufstiegskriterien erfüllte.

Was lange währt ... Steffen Lemke in Roschbach in die U23-B aufgestiegen

Seine derzeitige Top-Form unterstrich der Amateur Christian Freund beim anspruchsvollen Rennen „Rund im Odenwald“ und überquerte nach 113 Kilometern als starker Dritter den Zielstrich.

Linkenheim bei Karlsruhe war Austragungsort einer weiteren Etappe des „GVS-Erdgas-Schüler-Cup 2011“. Nach vier Runden zu je 2,2 Kilometern konnte Marlene Janik (U11w) einen weiteren Sieg einfahren, Katharina Becker (U13w) überquerte die Ziellinie als sehr gute Zweite. Bei den U15, die zehn Runden zu absolvieren hatten, wurde Moritz Augenstein Fünfter, seine Teamkollegen Johannes Janik und Johannes Becker wurden als Zehnter bzw. Vierzehnter gewertet. Als Dritter aufs Siegertreppchen konnte nach 33 Kilometern beim Wettbewerb der Jugend Maximilian Backenstos steigen. Eine sehr gute Vorstellung zeigte bei den Amateuren Christian Freund mit Rang vier, sein Teamkollege Steffen Lemke wurde Dreizehnter.

Auch in Ebringen bei Freiburg konnten die Radsportler aus der Enzkreisgemeinde überzeugen. Auf dem selektiven Kurs von 1,9 Kilometern ließ sich Marlene Janik (U11w) auch von der männlichen Konkurrenz nicht beeindrucken und stand nach drei Runden auf dem obersten Podestplatz, Katharina Becker wurde nach rund 17 Kilometern Sechste und die U15-Fahrer Johannes Becker und Johannes Janik belegten in ihrem Wettbewerb die Plätze acht und neun. Aufsteigende Form zeigte bei der weiblichen Jugend Franziska Farr und holte sich in ihrem Wettbewerb über 16 Runden Platz zwei.

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Platz 34 bei WM in Montebelluna – einen Tag später Platz 3 bei Kriterium in Darmsheim

Golderer startete in diesem Jahr bereits zum fünften Mal hintereinander bei einer Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft: im Ziel wurde für ihn der 34. Platz notiert. Es gewann Christoph Sauser (Schweiz) vor Jaroslav Kulhavy (Tschechien) und Mirko Celestino (Italien).

Golderer konnte sich dank seiner guten Vorjahresplatzierungen und Position in der Weltrangliste für die WM qualifizieren. Leider fand er erst wenige Tage zuvor zu einer guten Form, so dass er das 116 Kilometer lange (ca. 2900 Höhenmeter) Rennen sehr behutsam anging, um bei hohen Temperaturen nicht zu früh zu viel Kraft lassen zu müssen: so bekam er nach etwa 30 Kilometern die Information auf Platz 62 zu liegen, was ihn zunächst nicht weiter irritierte und  ihn sein Tempo weiterfahren ließ.

Als noch 50 Kilometer zu fahren waren ging Golderer aus der Reserve und konnte mit einer offensiven Fahrweise noch etliche Fahrer auf der verbleibenden Strecke überholen.

Obwohl das lange Wochenende mit der langen Autofahrt nach Italien und zurück schon recht strapaziös war, wollle TEXPA-SIMPLON Fahrer Golderer unbedingt beim Kriterium am Montagabend in Sindelfingen Darmsheim teilnehmen, bei dem er wie schon im Vorjahr den dritten Platz belegen sollte.

Zunächst waren die Beine sehr schwer und der spätere und letztjährige Sieger Erik Hoffmann (Team Baier Rosenheim) hatte keine Probleme zusammen mit dem Zweitplatzieren Matthias Pfrommer (TV Oberlengenhardt) das Feld zu überrunden, während Golderer sich in einer Gruppe dahinter aufhielt, zu der sich Hoffmann später auch gesellte und man so die neue Spitze bildete.

12 Runden vor Schluss lancierte Golderer seinen Angriff und fuhr binnen weniger Minuten zum Zweitplatzieren Pfrommer auf, der sich im Hauptfeld befand und dadurch seinen Rundenvorsprung auf Golderer einbüßte, allerdings etwas mehr Punkte hatte, so dass es zum Ergebnis Hoffmann vor Pfrommer und Golderer kam.

Nach Platz 34 bei der WM Dritter in Darmsheim: Roland Golderer

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Golderer überrascht mit Sieg beim 44. Eglosheimer Kriterium

Roland Golderer gewann den Großen Preis um den Silberschild des Stadtverbandes Ludwigsburg für Sport vor Samuel Obländer (Racing Students) und dem Bahnprofi Christian Grasmann (Rudy Project Racing Team Irschenberg), in dem er zusammen mit dem Viertplatzierten Max Schlosser (Team Erdinger Alkoholfrei) das gesamte Feld überrundete.

Das traditionsreiche Eglosheimer Rennen über 90 Runden zu je 900 Meter war wie jedes Jahr top besetzt: so waren Bahnnationalfahrer um das Berliner KED-Bianchi Team, Olympiateilnehmer Erik Hoffmann oder einige Bahnprofis wie Leif Lampater und der spätere Dritte Christian Grasmann am Start. Golderer wurde hier zwar schon im Vorjahr Vierter, doch ging er eher verhalten optimistisch an den Start, da bis jetzt die Form für 2011 noch etwas zu wünschen übrig ließ.

Trotzdem wusste der Mountainbiker vom Team TEXPA-SIMPLON natürlich um seine Stärke auf Dauer ein hohes Tempo fahren zu können, zumal wenn es, wie in Eglosheim gleich 90 mal immer wieder eine leichte Steigung hinauf ging. Er fuhr von Beginn an sehr aufmerksam und war fast immer bei den einzelnen Attacken dabei, um nicht die entscheidende Gruppe zu verpassen: nach circa der Hälfte des Rennens war es dann soweit und er setzte sich zusammen mit Obländer, Grasmann und Schlosser vom Feld ab.

So schnell wie möglich wollte Golderer die Überrundung schaffen, damit er nicht zu oft um Punkte sprinten musste, was 30 Runden vor Schluss auch klappte. Im Ziel wurde dann bald deutlich, dass er das Rennen mit einem Puinkt Vorsprung gewonnen hatte. Ganz nebenbei sicherte er sich so den Klassenerhalt in der A-Klasse auf der Straße.

Am Sonntag wird Golderer zum wiederholten Mal an den Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften in Montebelluna/ Italien teilnehmen: 115,7 Kilometer und 2860 Höhenmeter auf einer anspruchsvollen Strecke werden hier zu meistern sein. Golderer wird mit der Startnummer 50 an den Start gehen und hofft diese Position im Ziel bestätigen zu können.

Sieg und Klassenerhalt in Eglosheim: Roland Golderer

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Christian Rupf gewinnt Landestitel über 1000 Meter

19.06. – 26.06.2011. Auf eine äußerst erfolgreiche Woche können die Radsportler aus Ellmendingen zurückblicken. Bei den baden-württembergischen Bahnmeisterschaften in Linkenheim gewann Christian Rupf das 1000 Meter Zeitfahren, der Vierer aus dem Winzerort wurde Zweiter, Martin Rupf und Christian Freund wurden im Punktefahren bzw. in der Einer-Verfolgung jeweils Dritter. Pia Weber (U19w) gewann dort unangefochten ein als Omnium ausgetragenes U19w/U17w Rennen. Auch bei den Bahnmeisterschaften der Schülerklassen konnte mit Katharina Becker (U13w) eine Sportlerin aus Ellmendingen Bronze mit nach Hause nehmen. Aber nicht nur auf dem Betonoval ließen die Rennradfahrer aus der Enzkreisgemeinde aufhorchen: Roland Golderer gewann das Kriterium in Eglosheim und sicherte sich damit ebenso den Klassenerhalt in der Elite-A wie Roman Sedlmair mit Platz sechs in Rastatt. Dritte Ränge erzielten Moritz Augenstein (U15) beim Kriterium in Oberhausen und Franziska Farr (U17w) in Reute.

Nach zwei Vize-Titeln endlich ganz oben:Christian Rupf

Das 333 Meter lange Betonoval in Linkenheim bei Karlsruhe war einmal mehr Austragungsort der baden-württembergischen Bahnmeisterschaften der Amateure. Nach zwei Vizemeisterschaften in den Jahren 2008 und 2009 gelang dem Ellmendinger Christian Rupf in diesem Jahr erstmals der Sprung ganz oben auf das Siegertreppchen. Dabei verwies er den Lokalmatadoren Domnin Gelmedin und Vorjahresmeister Michael Riedle (Öschelbronn) auf die Plätze. In der Mannschaftsverfolgung über 4000 Meter mussten Martin Rupf, Marian Marschall, Christian Rupf und Christian Freund nach guter Leistung nur dem haushohen Favoritenteam aus Öschelbronn den Vortritt lassen. Einen überzeugenden Eindruck hinterließ in der Einer-Verfolgung Christian Freund, schneller als er waren nur Exprofi Sven Krauß (Öschelbronn) und der Linkenheimer  Gelmedin. Marian Marschall als Fünfter und Martin Rupf als Siebter erreichten ebenfalls sehr gute Platzierungen. Seine zweite Medaille holte sich Martin Rupf im Punktefahren. Nach 40 Runden mit acht Wertungen stand er hinter Krauß und Felix Schönecker (Oberhausen) als Dritter auf dem Podest, Marschall (Fünfter), Christian Rupf (Siebter) und Freund (Neunter) rundeten das starke Teamergebnis ab. Ein Omnium aus vier Disziplinen trugen die Juniorinnen und Jugendfahrerinnen als Einlagewettbewerb aus. Dabei erwies sich Pia Weber als nicht zu schlagen und gewann vor Annabell Öschger (Friesenheim) und Svenja Seip (Weinheim).

Gewann Bronze bei der Ba-Wü-Bahn: Katharina Becker (U13w)

Die Bahnmeisterschaften der Schülerklassen U13m/w und U15m/w wurden im Radstadion im badischen Oberhausen jeweils als Omnium ausgefahren. Nach 100 Meter Zeitfahren, vier Verfolger-Runden zu je 333 Meter, einem Ausscheidungs- und einem Punktefahren stand die Ellmendingerin Katharina Becker(U13w) auf dem Treppchen mit der Nummer drei. Die beste Platzierung bei den U15 erzielte Moritz Augenstein als Elfter, Johannes Janik wurde 17.

Formkurve zeigt deutlich nach oben: Roland Golderer

Nicht nur auf der Bahn, sondern auch auf der Straße zeigten sich die Pedaleure aus Ellmendingen in toller Form. Für die positivste Überraschung sorgte dabei Mountainbike-Spezialist Roland Golderer, der die 44. Auflage des Eglosheimer Kriteriums für sich entscheiden konnte. Zusammen mit drei Mitstreitern überrundete er auf dem 900 Meter langen Kurs das gesamte Feld und überquerte nach 81 Kilometern als Erster den Zielstrich. Mit diesem Sieg hat Golderer zugleich den Klassenerhalt in der Elite-A geschafft. Dies gelang in Rastatt auch Roman Sedlmair, der dort beim sehr schnellen Abendrennen mit Rang sechs seine dritte Top-Ten Platzierung erreichte. Mit Christian Rupf, Golderer und Sedlmair haben sich damit bereits drei Amateuren aus Ellmendingen das Startrecht in der höchsten Amateurklasse für 2012 gesichert.

In Singen am Hohentwiel wurde die fünfte Etappe des „Baden-Pokal 2011“, einer Rennserie für die Nachwuchsklassen U11m/w  bis U17m/w ausgetragen. Franziska Farr (U17w, Dritte), Moritz Augenstein (U15, Siebter), Katharina Becker (U13w, Fünfte) und  - als einzige Starterin bei den U11w -  Marlene Janik vertraten dort die Farben der Schwalben.

Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr konnte Moritz Augenstein auf das Podest steigen. Nach 16 Kilometern fuhr er beim Kriterium in Oberhausen hinter Florian Zimmerer (Oberhausen) und Pascal Treubel aus Pfullendorf  ins Ziel. Ebenfalls den Bronzerang erkämpfte sich Franziska Farr nach mehr als 63 Kilometern in Reute bei Freiburg.

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Klassenerhalt für Christian Rupf

Trotz Sturz mit Rundengewinn auf Platz fünf: Christian Rupf Bild: Britt

Zwei dritte Plätze und mehrere Top-Ten-Platzierungen konnten die Radsportler aus Ellmendingen bei verschiedenen Veranstaltungen über Pfingsten erzielen. Dabei sicherte sich Christian Rupf beim Rennen der Klassen KT und A/B in Hatzenbühl/Pfalz mit Platz fünf den Verbleib in der Elite-A, der höchsten deutschen Amateurkategorie. Ebenfalls einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt vollzog Marian Marschall, der in Oberbexbach (Saarland) Vierter wurde. Dritte Ränge holten sich Maximilian Backenstos und Marlene Janik auf der Radrennbahn in Oberhausen.

40 Runden zu je 1,8 Kilometern betrug die Distanz im Kriterium der Rennklassen KT und A/B auf dem flachen und schnellen Kurs in Hatzenbühl. Bereits frühzeitig konnte sich eine Spitzengruppe bilden, zu der sich auch der Ellmendinger Christian Rupf gesellte. Trotz eines Sturzes behauptete er sich an vorderster Front, vollzog kurz vor Schluss des Rennens mit seinen Mitstreitern den Rundengewinn und erreichte am Ende mit einem starken fünften Rang seine dritte Top-Ten-Platzierung in dieser Saison. Dies bedeutete den Klassenerhalt und das Startrecht auch für 2012 in der Elite-A. Hervorragend unterstützt wurde er von seinen Vereinskollegen Roman Sedlmair und Martin Rupf, die im Hauptfeld wertvolle Helferarbeit leisteten.

Ebenfalls in Hatzenbühl überquerte Moritz Augenstein (U15) nach 21,6 Kilometern als Sechster den Zielstrich. Im Rennen der Elite-F und Juniorinnen konnte sich Pia Weber (U19w) als Fünfte gut behaupten, Simon Henke (U19) wurde nach 45 Kilometern als Zwölfter gewertet.

Die Weichen in Richtung Klassenerhalt stellte Marian Marschall beim Rundstreckenrennen im saarländischen Oberbexbach. Zusammen mit Roland Golderer und zwölf Konkurrenten überrundete er auf dem 1,7 Kilometer langen Kurs das gesamte Feld und sprintete im Finale nach 40 Runden auf einem sehr guten vierten Platz ins Ziel. Damit benötigt er zum Verbleib in der Elite-A nur noch eine Top-Ten-Platzierung. Roland Golderer auf Rang 14 und Martin Rupf (16.) rundeten das erfreuliche Teamergebnis ab.

Mit starkem Finish auf Platz vier in Oberbexbach: Marian Marschall (Elite-A)

Beim Auftakt zur „Drei-Bahnen-Tournee“ in Oberhausen zeigte sich Maximilian Bakenstos (U17) in guter Form und holte sich im Temporennen mit dem Gewinn der letzten Wertung den dritten Platz. Ebenfalls auf das Treppchen mit der Nummer drei durfte Marlene Janik beim Omnium der U11w steigen, ihre Teamkollegin Katharina Becker (U13w) wurde ebenfalls bei einem Omnium Vierte. Im Punktefahren der Schüler U15 konnte Johannes Janik einen Wertungssprint  für sich entscheiden und damit guter Sechster werden.

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Radsportfestival in Ellmendingen ein großer Erfolg. Herzlichen Dank an alle die dazu beigetragen haben

Äußerst erfolgreich verlief der Rennsporttag am 05.06.11 in Ellmendingen. Die Organisatoren des Festivals der Pedale ernteten von allen Seiten Lob für die reibungslose Abwicklung dieses Radsporthighlights mit ca.  500 Sportlern und rund 2000 Zuschauern. Diese Anerkennung und unseren Dank möchten wir an diejenigen weitergeben, ohne die die Veranstaltung nicht hätte durchgeführt werden können:

-      Herrn Bürgermeister Ulrich Pfeifer

-      an die Anlieger der Rennstrecke und Fahrerlager für ihr Verständnis und ihre Geduld,

-      an das DRK und den Rennarzt für den Bereitschaftsdienst,

-      an das Autohaus Walter für das Bereitstellen der Voraus- und Schlussfahrzeuge,

-      die Polizei unter der Leitung von Michael Sengle für die hervorragende Absicherung der Straßen und Einmündungen,

-      Ein besonderer Dank geht an den Bauhof der Gemeinde Keltern für die Bereitstellung der Verkehrsschilder und des Absperrmaterials.

-      Ein herzliches Dankeschön auch an die Mitglieder und Freunde des RSV „Schwalbe“ Ellmendingen für ihren großen Einsatz vor, während und nach der Veranstaltung sowie an die zahlreichen Kuchenspender.

-      Unser Respekt gilt allen Fahrerinnen und Fahrern, die in Ellmendingen hervorragenden Rennsport geboten haben.

Sämtliche Rennergebnisse können hier aufgerufen werden.

Herzlichen Dank

Kuno Epple

1.Vorsitzender RSV “Schwalbe“ Ellmendingen

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Ellmendinger Radsportler beim Heimrennen vorne mit dabei

Berechtigter Jubel überPlatz sechs: Martin Rupf

Einen Sieg und mehrere Spitzenplatzierungen konnten die Radsportler aus Ellmendingen bei ihren Heimrennen erzielen. Das wertvollste Resultat gelang Martin Rupf, der beim Wettbewerb der Elite einen starken sechsten Rang belegte. Ein weiteres Mal ganz oben stand Marlene Janik (U11w) und Katharina Becker (U13w) sprintete auf Platz zwei. David Lumpp und Simon Henke erreichten bei den Junioren die Plätze vier und fünf und Franziska Farr platzierte sich im Rennen der U17w als Fünfte. Auch Wilfried Göhringer (Senioren 4) präsentierte sich als Sechster unter den Top-Ten seiner Altersklasse.

25 Runden zu je vier Kilometern stand auf  der Anzeigetafel beim Start der Eliteklassen A/B/C. Die Vorentscheidung fiel bei einsetzendem Gewitterregen bereits nach drei Runden, als sich das Feld nach einem Sturz in mehrere Gruppen teilte. Mit Martin Rupf, Roland Golderer und Karl Dols konnten sich drei Ellmendinger in der Spitze behaupten, aus der sich dann mit Martin Lang und Uwe Hardter zwei Fahrer entscheidend absetzen konnten. Roland Golderer versuchte dann vier Runden lang vergebens als Solist zu den beiden aufzuschließen. Im Finale überquerte Martin Rupf als hervorragender Sechster den Zielstrich, Golderer wurde Dreizehnter.

60 Kilometer betrug die Distanz bei den Junioren. Im gesamten Rennverlauf konnte sich kein Fahrer absetzten, und so fiel die Entscheidung im Massensprint. Dabei verpasste David Lumpp knapp den Bronzeplatz, sein Teamkollege Simon Henke wurde Fünfter. Sehr gut besetzt war der Wettbewerb der Jugend, in dem mehrere Fahrer der deutschen Spitzenklasse vertreten waren. Der Ellmendinger Maximilian Backenstos, der sich eine Woche zuvor bei den Süddeutschen Meisterschaften als Zehnter für die DM in Meiningen qualifiziert hatte, bestätigte auf Platz Elf nach zehn Runden seine gute Form.

Dieselbe Distanz hatten die Senioren der Altersklassen 2,3 und vier zurück zu legen. Als Bester aus dem Winzerort gelang dies mit Rang sechs Wilfried Göhringer (Senioren 4).

Sechs Mal mussten die Jugendfahrerinnen den bissigen Anstieg zum Ziel an der Winzerhalle bewältigen, Franziska Farr kam dabei als Fünfte an.

Die dritte Etappe des „GVS-Erdgas-Schüler-Cup Baden Württemberg“ wurde in den Nachwuchsklassen U11 bis U15 beim Renntag „Rund um Keltern“ ausgefahren.  Im Wettbewerb der U15  war Moritz Augenstein als 23. bester Ellmendinger. Eine starke Vorstellung bot Katharina Becker, die sich nach 16 schweren Kilometern nur der Favoritin Katharina Hechler geschlagen geben musste. Einzige Starterin und damit auch Siegerin bei den U11w  war Marlene Janik, die sich beim gemeinsamen Rennen mit ihren männlichen Kollegen im Feld gut behauptete.

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Sieg und Aufstieg in die B-Klasse für Christian Freund in Göllheim

Einen Sieg, einen dritten Platz sowie einen Top-Ten Rang konnten die Radsportler aus Ellmendingen bei verschiedenen Veranstaltungen erringen. Ganz oben auf dem Treppchen stand dabei in Göllheim (Pfalz) Christian Freund, der das Rennen der Elite-C für sich entschied und damit in die B-Klasse aufstieg. Den Preis für Platz drei erhielt in Kirrlach Katharina Becker (U13w) und Steffen Lemke (Elite-C) wurde in Empfingen Zehnter.

Acht Runden auf dem 9,3 Kilometer langen, welligen Kurs in Göllheim hatten die Amateure der C-Klasse zu absolvieren. Im Verlauf des Wettbewerbes konnte sich Freund mit fünf weiteren Mitstreitern entscheidend vom Feld absetzen. Einer Attacke des jungen Ellmendinger am letzten Anstieg konnten seine Begleiter nichts mehr entgegensetzen und so fuhr er dann einem ungefährdeten Sieg entgegen. Mit diesem Erfolg durfte der Abiturient aus Spielberg gleichzeitig den Aufstieg in die Eliteklasse-B feiern.

Aufstieg mit Sieg in Göllheim: Christian Freund (jetzt U23 / B)

Fünfzehn mal hatten die U13w den einen Kilometer langen, schnellen Parcours beim Kriterium im badischen Kirrlach zu umrunden. Mit Rang zwei im letzten Wertungssprint erkämpfte sich Katharina Becker noch den Bronzeplatz in der Gesamtwertung.

65 Kilometer betrug die Renndistanz für die Amateure-C im schwäbischen Empfingen. Im Sprint des Feldes sicherte sich Steffen Lemke Platz zehn und damit seine vierte Top-Ten Platzierung. Damit fehlt ihm nur noch ein Rang unter den besten Zehn um nach Christian Freund ebenfalls in die Elite-B aufzusteigen. Beim schnellen Wettbewerb der Klassen KT/A/B belegten Christian und Martin Rupf die Plätze 13 und 16.

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