Radsportverein “Schwalbe” Ellmendingen Aktionen in Kooperation “Schule – Verein”

Die „Schwalben“ starten durch

Bei uns radeln sie in der Erfolgsspur und in der ersten Reihe

Jeden Freitag um 15:00 Uhr wird in drei altersgerechten Gruppen ab 7 Jahren mit den „Fetten Reifen“ gefahren.


Radfahren ist ein Sport für alle, von jung bis alt, von klein bis groß. Was gibt es schöneres für Kinder und jung gebliebene Senioren, als mit dem Mountainbike unsere von der Sonne verwöhnte und lebenswerte Region kennen zu lernen.

Treffpunkt: 75210 Keltern Ellmendingen, Durlacher Straße 72


Jeden Samstag um 11:00 Uhr wird für Kinder ab 4 Jahren auf dem Hartplatz hinter der Turnhalle in Ellmendingen ein Geschicklichkeitsparcour aufgebaut. Unser Vize-Weltmeister Leonardo Pappalardo zeigt den Kids, wie sie ihr Fahrrad am besten beherrschen. Einfach vorbei kommen und mitradeln. Bitte Helm nicht vergessen.

Rennrad fahren:

Falls du auch so fasziniert bist vom Radsport wie wir, schau doch einfach mal beim Training vorbei.
Training Rennrad: Jeden Dienstag, Donnerstag, Abfahrt 17:30 Uhr
Treffpunkt: 75210 Keltern Ellmendingen, Durlacher Straße 72
Bahntraining: Mittwochs, Abfahrt zur Bahn nach Absprache.
Schnupperkurse mit dem Rennrad nach Absprache.

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Rennwochenende in Bellheim 10.-11.08.2019

Ergebnis 6. Walter-Hesselschwerdt-Renntag am 10.08.2019

Spadaccia siegt in Schülerklasse

Mittags startete die gemischte Schülerklasse U15 auf 16 Runden des  Rundstreckenkurses. Hier zeigte sich Davide Spadaccia über das insgesamt 20km lange Rennen dominant. Spannende Prämien- und letztlich auch den Zielsprint konnte er für sich verbuchen und gewann damit den Auftakt des Bellheimer Rennwochenendes. Leonie Boos und Lukretia Naldi, waren zwischen den Jungs unterlegen, brachten im Vergleich mit den weiteren Starterinnen aber sehr gute Positionen ins Ziel.

Boos trotz Doppeldefekt ebenfalls auf Podest

Im Rennen der U17 über 30 Runden stand für den RSV Ellmendingen nur Benjamin Boos an der Startlinie. Hier wurde ein Kriterium ausgefahren, in dem es galt möglichst viele Wertungspunkte zu sammeln. In der ersten Wertung ging der Ellmendinger leer aus, dafür setzte er kurz darauf zur Flucht an und konnte sich mit einem weiteren Fahrer absetzten. In zwei folgenden Wertungen punktete er voll – vor dem Mitstreiter – der Abstand auf das Feld wuchs bis zu einer Minute an. Einzig ein Verfolger fuhr mit einer halben Minute Rückstand auf das Führungsduo. Dann kam es zum ersten Defekt von Boos. Nachdem sich die Kurbel gelöst hatte, wäre er gezwungen gewesen, das Rennen zu beenden. Schnell stellte ihm die jüngere Schwester ihr Rad zur Verfügung und so setzte er, mit einer Rundenvergütung und weiteren zwei Wertungspunkten, mit U15 Übersetzung das Rennen fort. Nach zwei Runden dann – wieder auf der Start- und Zielgeraden – der Reifenplatzer. Fassungslos über dieses Pech – nur zwei Runden vor Rennende – staunten auch die Zuschauer. Zügig konnte ihm allerdings das zwischenzeitlich von einigen Betreuern reparierte eigene Rad wieder auf die Strecke gebracht werden – mit welchem Boos dann das Rennen noch auf dem dritten Platz beendete.

Foto: Dagmar Grupp/ velo pics

67. Großer Erdinger Preis Radklassiker des BDR  am 11.08.2019

Boos sprintet auf Rang 2

Am Sonntag fand das große Straßenrennen in Bellheim statt. Der stets gut besuchte Radklassiker um den „Großen Erdinger Preis“ ist eines der wenigen Straßenrennen, das auf einem 20 km langen Rundkurs stattfindet. Trotz der Urlaubszeit in Baden-Württemberg, waren auch einige “Schwalben” bei diesem Radsport Highlight in der Pfalz vertreten.

Zu Beginn des Renntages ging ein großes und stark besetztes Jugendfeld auf insgesamt 60 km. Über die erste Runde blieb das Fahrerfeld weitestgehend komplett. Auch die U17 Fahrer aus Ellmendingen Elias Ratz, Christian Wiggisser und Benjamin Boos zeigten sich bei der Durchfahrt in der großen Gruppe, in der mehrere Nationalfahrer vertreten waren. Über die weitere Distanz verloren sich durch einige Angriffe und Tempoverschärfungen zwar kleinere Gruppen; dennoch kam es nach 60 km zu einem Massensprint mit dem weitestgehend erhaltenen Hauptfeld auf der Zielgeraden. Nach der letzten Kurve nicht perfekt positioniert, versuchte Boos möglichst viele Positionen auf der Geraden noch gut zu machen und sprintete als Zweiter, hinter dem Sieger Cedric Abt aus Pfullendorf, ins Ziel. Ratz folgte im großen Feld. Wiggisser erreichte das Ziel in einer Verfolgergruppe.

Defekt-Hexe schlägt erneut zu – Spaddacia sprintet nach Aufholjagd zu Sieg Nr. 2

Mittags startete die gemischte Schülerklasse U15 in ein gemeinsames Rennen über 40km. Nach der ersten von zwei Runden zeigte Davide Spadaccia, in vorderer Position, seinen Betreuern einen Hinterraddefekt an. Nach dem zügigen Wechsel des Laufrads fuhr er dem großen Schülerfeld hinterher und konnte nach einer starken Aufholjagd und einem kräftigen finalen Sprint am Ende auch dieses zweite Bellheimer Rennen des Wochenendes gewinnen. Leonie Boos kam wieder als zweites Mädchen und Gesamt 14. ins Ziel. Aaron König, Fabrice Gremmer und Lukretia Naldi (4. Mädchen) beendeten das Rennen im Feld.

Drei “Schwalben” im Feld der Elite über 200km

Auch beim Höhepunkt des Tages – dem Rennen der Elite-Amateure über 200 km waren mit Moritz Augenstein, Lukas Erlenmaier und Julius Klein Ellmendinger Fahrer des RSV  am Start. Erlenmaier musste das Rennen allerdings wegen eines plattem Hinterrads in der zweiten Runde schon früh beenden. Klein gab das Rennen ebenfalls nach knapp 80km vorzeitig auf. Nachdem es angefangen hatte stark zu regnen, beendete auch der letzte im Rennen verbliebene Ellmendinger – Moritz Augenstein – vorzeitig.

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Internationaler Bahnen Kids Cup mit BDR Schüler-Sichtung – Oberhausen/ Linkenheim – 03./04.08.19

Spadaccia triumphiert beim 1. Int. Bahnen-KidsCup

Als Teil der BDR-U15-Schülersichtungen war am letzten Wochenende die Doppel-Veranstaltung “Internationaler Bahnen Kids Cup” ausgeschrieben. Samstags startete die Veranstaltung auf der 300m Betonbahn in Oberhausen, sonntags auf der ebenfalls offenen 333m langen Betonbahn in Linkenheim. In der U13 wurde ein Omnium aus Scratch, Ausscheidungsfahren und Punktefahren durchgeführt. Unter der Aufsicht einiger BDR Delegierter absolvierte die U15 ebenfalls ein Scratch, Temporennen und einen Madison-Wettbewerb, der im Focus der Sichtung stand. Die beiden badischen Veranstalter boten je eine Tages- und eine Gesamtsiegerehrung über die Ergebnisse beider Tage.

In der U13 stand “Schwalben”Nachwuchs Marvin Witt am Start. Hochmotiviert absolvierte er Samstag und Sonntag seine Rennen. Er schlug sich tapfer durch die Disziplinen und wurde samstags in Oberhausen 5, sonntags in Linkenheim gar 4.

In der U15 starteten Lukretia Naldi und Leonie Boos sowohl einzeln – als auch als Zweiermannschaft. Im Scratch traf Leonie Boos samstags ein Hinterraddefekt, so dass sie als Letzte ins Ziel rollte und es in der Gesamtwertung nur noch auf den 5. Platz schaffte. Lukretia Naldi erreichte mit ihren Ergebnissen aus den Einzeldisziplinen und dem abschließenden Madison-Wettbewerb, in dem Boos und Naldi Zweite wurden, den Sprung auf das Podest. Sie wurde als Dritte geehrt. Sonntags in Linkenheim wurde das Ellmendinger Mädels-Duo wieder nur von einem bayerischen Team geschlagen. Mit den Ergebnissen aus den Einzelwettbewerben konnte sich Leonie Boos auf Platz 2, Lukretia Naldi auf Platz 4  der Tageswertung fahren. Im Gesamtklassement des Bahnen Kids Cups, sicherten sich die beiden die Rängen 4 und 5.

Davide Spadaccia bildete mit Hannes Oechsler (RST Kraichgau) ein Madison-Team

Beide zeigten sich gut eingespielt und in allen Ergebnissen vorne mit dabei. Im Madison-Wettbewerb mussten sie sich samstags nur dem hessischen Duo geschlagen geben. Sie profitierten davon, dass dieses am Sonntag nicht  mehr am Start stand. Dort gaben Sie die Führungsrolle nicht mehr aus der Hand. Davide sicherte sich sonntags den dritten Tagesrang und sonntags gar den Sieg. Auch das Trikot des Gesamtsiegers konnte er sich am Ende überstreifen lassen.

Fotos: velo pics/ Dagmar Grupp

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Junioren-LV-Kader-Fahrer Raphael Kübler berichtet von den letzten Rundfahrten:

Kübler stark bei internationalen Einsätzen – mehrere Etappenrennen in den letzten Wochen bringen fabelhafte Ergebnisse

“Neben den nationalen und regionalen Rennen war ich im den letzten Wochen bei drei sehr gut besetzten  internationalen UCI- Rundfahrten mit einigen Nationalteams und Feldern von 150 bis 200 Fahrern .

Mit den Ergebnissen war ich aufgrund der starken Konkurrenz sehr zufrieden.

Zuerst war ich in Holland bei einer Drei Etappenfahrt über 350 km mit viel Kopfsteinpflaster. Jeden Tag zerfiel das Feld in einige Gruppen. Mein bestes Tagesergebnis war Platz 11, in der Gesamtwertung wurde ich 19. mit ??? Minuten Rückstand auf den Sieger.

Bei der Oberösterreich- Rundfahrt über 3-Etappen  mit insgesamt 330 km  hatte jede Etappe zwischen 1000 und 1500 Höhenmetern, mit einer Bergankunft am letzten Tag. Mein bestes Tagesergebnis war ein 16. Platz und in der Gesamtwertung wurde ich 20. mit 2 Minuten Rückstand auf den Sieger.

Dann war ich noch bei der Valromey-Tour über vier Etappen mit knapp 400km in den französischen Alpen. Jeden Tag ging es über drei bis fünf Cols. Die erste Etappe begann mit Platz 18 sehr gut, auf der zweiten Etappe hatte ich in der entscheidenden Rennphase einen Defekt und unser Materialwagen kam  ewig nicht, sodass ich ein Laufrad vom neutralen Materialwagen nehmen musste. Da funktionierte aber meine Bremse nicht, sodass ich auf der engen und kurvigen Straße ein paar mal an dem Hauswänden entlangschrammte oder im Feld landete. Dann kam endlich der Materialwagen aber aus dem Kampf ums  Gesamtklassement war ich dadurch leider draußen.

Mitte August fahre ich das Eintages Rennen in Norwegen.”

Viele Grüße,Raphael

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Rennbericht von Vincent Schacherer; Abetone (ITA) 28.06.-30.06.2019; Ilmenau (GER) 19.07.-21.07.2019

Downhill in der Toskana und in Ilmenau

Am 27.06. traten wir erst spät die Anreise in die 800km entfernte Toskana an. Nach vielen Staus und einer gesperrten Autobahn in der Schweiz kamen wir dann am nächsten Morgen um 12 Uhr an. Den Trackwalk machte ich dann während des Trainings, auf der mir schon bekannten Strecke. Wie letztes Jahr war die diesjährige Strecke sehr lang, staubig und es würde noch anstrengend werden, auch durch die Hitze. Im Freitagstraining lief es dann ganz ok und ich traf meine Linien beinahe alle. Das Training am Samstag lief dann besser und die Strecke wurde, gerade die Kurven immer tiefer. Der Quali Run stand dann nach den 3 Trainings Runs an. Die Taktik war nicht zu viel im oberen Teil zu treten. Im Quali Run gab ich dann doch mehr als vorgenommen im oberen Teil. Der Mittlere Teil bis zum Steinfeld war dann aber relativ sauber. Nach dem Steinfeld merkte ich dann richtig wie die Kraft zu neige ging. In den Letzen Wald ging es dann noch im Sprint nach und dann hatte ich echt zu kämpfen meine ganzen Linien zu treffen. Irgendwie schaffte ich es durch und kam mit einer 05:36.654min ins Ziel. Mit der Zeit war ich nicht ganz zufrieden und wollte am nächsten Tag nochmal etwas drauflegen. Im Sonntagstraining fuhr ich dann ein paar neue Linien und ich fühlte mich ganz gut auf der Strecke. Für den Rennlauf legte ich mir dann eine neue Taktik zurecht: Weniger treten im oberen Teil, mehr Luftdruck in den Reifen und dafür mehr Kraft im unteren Teil. Die Taktik ging dann nicht ganz auf. Das Zurückhalten brachte nicht den erwünschten Effekt. Der Mittlere Teil lief zwar gut, aber nach dem Steinfeld, was nicht ganz so gut lief wie im Vortag, traf ich dann einige Stellen nicht so gut und kam zwar mit mehr Kraft in den letzten Wald konnte dann aber leider meine Zeit nicht verbessern und kam mit einer 05:44.599min ins Ziel. Immer ärgerlich im Rennen langsamer zu sein als im Quali Run. Auch super ärgerlich war das Verhalten des Veranstalters. Für das Parken im Fahrerlager, ohne Wasser oder Strom verlangte der Veranstalter 160,- €. Super unverschämt, da es keine anderen Parkgelegenheiten an der „Bergstraße“ gab. Von der Toskana fuhren wir dann in den Norden von Italien, über den bekannten Gaviapass nach Santa Caterina, wo eine Woche später ein Enduro Rennen (TrailTrophy) stattfinden sollte. Leider musste das jedoch wegen einem Erdrutsch abgesagt werden. Dennoch nutzte ich die Woche zum Trainieren.

Wie jedes Jahr stand auch dieses Jahr Ilmenau im Rennkalender. Jedes Jahr ist die Strecke super und die Fans an der Strecke die lautesten des ganzen Jahres. Beim Trackwalk am Freitag zeigte sich dann, dass der obere Teil der Strecke zum Vorjahr anders war. Es ging über zwei Sprünge auf das erste Roadgap. Danach kam eine langgezogene Links über abhängende Wurzeln und das zweite Roadgap. Ein weiteres Highlight war das Steinfeld, das dieses Jahr wieder etwas anders aussah, sowie die Berühmte Ilmenauer Fankurve. Danach folgten im Wald eine Kompression und das dritte Roadgap, gefolgt von einer Kniffligen Rechts-links. Das Training lief an und mein Kumpel Nico und ich Trainierten fleißig. Die Roadgaps waren kein Problem. Jedoch lief das Steinfeld noch nicht ganz rund und die Rechs-Linkskurve wurde immer Schlimmer von Run zu Run und bestand nur noch aus Geröll. Am Abend wechselte ich dann noch auf einen Frischen Vorderreifen. Am Samstag im Training kam ich dann immer besser durch das Steinfeld durch und die Kompression vor dem dritten Roadgap übersprang ich auch problemlos. Der Seeding Run rückte näher und ich merkte das der Sturz im Vorjahr immer noch im Kopf festsaß. Um 16:43Uhr sollte es eigentlich losgehen, es gab aber Verzögerungen. Als es dann endlich losging war ich dann aber mit dem Kopf voll da. Im oberen Stück lief alles glatt. Nach den Motowellen rutschte dann mein Vorderrad in der Rechts weg und ich musste ausklicken und verlor viel Speed. Das Steinfeld lief gut. Die Kompression vor dem Roadgap klappte super. Die rechts links war auch ok und ich kam mit einer 02:11.551min ins Ziel. Ich wusste ich konnte locker ein paar Sekunden drauflegen, gerade mit dem Fehler. Am nächsten Tag nutzen Nico und ich wieder das Training gut aus und ich wechselte meine outside-outside Linie in der Rechts-Linkskurve zur Inside Inside. Der Final Run ging nach dem Aufwärmen dann um 14:30Uhr los. Der obere Teil lief bis nach dem zweiten Roadgap ganz gut. Dann traf ich nicht ganz so gut meine Linie. Bis zum Steinfeld war der Run ok. Im Steinfeld verpasste ich dann knapp meine Linie, schaffte es aber ohne Sturz durch. In der Fankurve musste ich dann ausklicken und damit war es gelaufen. Ich kam nicht mehr in den Klick und konnte damit die Kompression vor dem Roadgap nicht überspringen und verlor dort Zeit. Erst nach dem Roadgap kam ich wieder rein. Über den Zielsprung und rein ins Ziel mit einer Zeit von 02:16.954min. Wieder schlechter als im Seeding Run, enttäuschend. Ich konnte aber viel von den Rennen mitnehmen und muss an den Finalen Läufen etwas ändern. Mal sehen wie es Anfang August in Tabarz funktioniert. Bis dahin.

Helmkameravideo Abetone:https://www.youtube.com/watch?v=ydBI_rnxseM

Ilmenau:https://www.youtube.com/watch?v=OYeFFEHrCH0

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133. deutschen Meisterschaften im Bahnradsport – Velodrom Berlin – 31.07. – 04.08.19

Ellmendinger Bahnsportler zeigen starke Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften – Medaillen für Augenstein und Boos

Moritz Augenstein (Team Maloja Pushbikers), Plinius Naldi (U19) und Benjamin Boos (U17) nahmen in der letzten Woche an den nationalen Meisterschaften im Berliner Velodrom teil, die in diesem Jahr erstmalig mit 9 weiteren Sportarten parallel in der Rahmenorganisation “Die Finals – Berlin 2019″ durchgeführt wurde.

Bereits am Donnerstag startete der mehrtägige Wettbewerb für die drei “Schwalben” des Sparkassen Elite Teams vom RSV Ellmendingen mit der Disziplin Einerverfolgung. Moritz Augenstein erreichte über 4000m mit der Zeit von 4:42,337  im nationalen Vergleich Rang 16. Plinius Naldi wurde mit der starken Zeit von 3:27,626 über 3000m bei den Junioren sehr guter 7. Benjamin Boos erzielte eine neue persönliche Bestzeit von 2:18,248 im kleinen Finale und wurde für Platz drei mit der Bronze Medaille geehrt.

In der Mannschaftsverfolgung startete Boos im badischen Vierer mit den weiteren Verbandskameraden Matteo Groß (RVC Reute), Cedric Abt (RC Pfullendorf) und Jan Rinklef (RSV Kartung). Nach starker Leistung gab es für die vier Sportler im kleinen Finale die Chance um die Bronze Medaille zu fahren. Die dort erreichte Zeit von 3:21,284 hätte am Ende auch die Silber-Zeit im großen  Finale geschlagen,… dennoch freute sich die Mannschaft am Ende über ihren gemeinsamen Erfolg auf dem dritten Podestplatz.

Im Punktefahren der Männer konnte Augenstein dreimal in die Wertung und einen Rundengewinn herausfahren, am Ende des schnellen Rennens verzeichnete er  Rang 15. Das Scratch-Rennen beendete er als 17.

Im Punktefahren der Junioren reichten Plinius Naldi 6 Punkte zu Rang 7. Boos erkämpfte sich bei den Jugendfahrern erst mit der letzten Wertung die dritte Bronzemedaille dieser Meisterschaft.

Im Madison-Rennen der Männer über 40km (160 Runden) mit 16 Wertungen ging Moritz Augenstein mit Achim Burkart (RSV Oberhausen) an den Start. Immer wieder sprintete die Zweiermannschaft in die Punkte und zeigte sich bissig einen Platz auf dem Podest zu erobern. Überlegen war allerdings das Team mit Weltmeister Theo Reinhardt und Maximilian Beyer (Team Heizomat rad-net), welche souverän den Meistertitel errangen. Im Rennverlauf blieb dann auch das LKT Team Brandenburg mit Sebastian Schmiedel und Moritz Malcharek nicht mehr einholbar. Eng um die Bronzemedaille kämpften Augenstein/ Burkart und Domenic Weinstein/Leon Rohde (Team Heizomat rad-net). Ein Sturz von Burkart sorgte kurz vor dem Finale noch einmal für eine Schreckminute – mit dem Zieleinlauf war es dann klar: Punktgleich mit Weinstein/ Rohde über die doppelt-zählende Schlußwertung reichte es dem Gespann zur hart erkämpften Bronzemedaille.

Im Madison-Rennen der Jugend über 80 Runden und acht Wertungen ging Boos mit Cedric Abt (RC Pfullendorf) an den Start. Obwohl noch nie zusammen in einem Wettkampf in dieser Paarung gestartet, gelang es den beiden badischen Nachwuchsfahrern mehrmals zu punkten und sich die Silbermedaille dieser hochtechnischen Disziplin zu sichern. Im Madison-Rennen der Junioren über 100 Runden mit zehn Wertung sah es für Plinius Naldi mit seinem Partner Moritz Czasa (RRC Mannheim) zunächst gut aus. In Wertung zwei sammelte man einen Punkt, in der dritten Wertung dann gar volle fünf. Anschließend reichten die Kräfte nicht mehr aus und die Paarung beendete das Rennen auf dem siebten Platz.

Plinius Naldi am Rande der Wettkämpfe

Damit gingen fünf Medaillen an den Radsportverein der Winzergemeinde

Vier davon an Boos (3xBronze/ 1xSilber) und einmal Bronze an Augenstein, der im Trikot seines Teams Maloja Pushbikers die Wettkampftage bestritt.

Trainer Wolfgang Schendzielorz ist zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge und merkt an, dass gerade nach der Belastung durch die Teilnahme von Boos an dem EYOF 2019, Medaillen-Ränge nicht selbstverständlich sind. Ob ohne Teilnahme an dem olympischen Jugendfestival in Baku vor wenigen Tagen eventuell sogar ein Meistertitel drin gewesen wäre, bleibt offen.

Trainer Wolfgang Schendzielorz mit 4-fachem Medaillengewinner Benjamin Boos

Mit nunmehr insgesamt fünf Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften auf Straße und Bahn zeigt sich der 15jährige Boos souverän an der Spitze der deutschen Radsportjugend und baut seine Führung konsequent weiter aus – und das trotz seines Fehlens bei der Omniums-Meisterschaft und dem Madison-Sichtungswettbewerb in Köln vor zwei Wochen. Ein letztes Doppel-Rennwochenende der BDR-Jugend-Sichtungsreihe 2019 im Herbst wird zeigen, ob er diese Spitze bis zum Ende der Saison verteidigen kann. Er führt nunmehr seit dem ersten Sichtungsrennen, das bereits Ende September 2018 durchgeführt wurde, die nationale Rangliste an. Derzeit hat er 30 Punkte Vorsprung auf Luis-Joe Lührs von den Schwalben München.

Fotos: Bahn-WM2030/Arne Mill, Tobias Boos

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RSV Seniorenwanderung

Unsere Montagswanderung führte uns über den wunderschönen Rundweg von der Bad Herrenalber Klosterruine über den Predigerweg, das Obere Gaistal nach Zieflensberg.

Sehr willkommen war die Einkehrmöglichkeiten im Landgasthof Spechtschmiede.

Der Rückweg ging über denwildromantischen Quellenerlebnispfad vorbei an den beeindruckenden  Kunstwerken. Sie  bieten in Verbindung mit der einzigartigen unberührten Landschaft ein  ursprüngliches Naturerlebnis.

Sehr empfehlenswert.

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Minfeld – Rund um den Mundoplatz – 28.07.19

Prominenter Applaus für die jüngsten Akteure beim Radrennen in der Pfalz

Durch die Unterstützung von Radsprofi Pascal Ackermann zeigte sich Marvin Witt voll motiviert beim Rennen in Minfeld und sprintete im Kriterium der U13 auf Platz 5, Leander Burchard belegte Platz 10 in der Altersklasse U11.

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Bacchus Pokal – Offenburg-Fessenbach, 28.07.19

Sieg für Spadaccia – Kübler fährt auf Rang 2

Traditionell stand am ersten Wochenende der Sommerferien wieder der Bacchus Pokal der RSG Offenburg/Fessenbach an. Trotz des Wetterumschwungs, der nach der heißen Woche kühles Regenwetter brachte, nahm der RSV in vielen Altersklassen am Rennen auf der schönen und anspruchsvollen Rundstrecke durch die Weinberge über 3,4 km teil.

Gleich morgens um 9 Uhr gingen die Jugendfahrer (U17) auf die Strecke. Hier belegte Julius Janik den 10. Platz. Im Anschluss daran fuhr Raphael Kübler im Juniorenrennen (U19) für die Schwalben aufs Treppchen und wurde 2.

Am Nachmittag wurden die Schülerrennen als weitere Etappe des Regio Cups des Badischen Radsportverbandes ausgetragen. In der Schülerklasse U15 sprintete Davide Spadaccia vor Hannes Oechsler auf den ersten Platz zum Sieg. Damit übernahm er auch das Führungstrikot der RegioCup-Schüler-Rennserie.

Fabrice Gremmer und Aaron König kamen auf die Plätze 5 und 6. Auch bei den U15 weiblich war der RSV wieder auf dem Treppchen vertreten. In dem leider nur schwach besetzten Feld der weiblichen Starterinnen wurden Leonie Boos und Lukretia Naldi 2. und 3.

Beim Höhepunkt des Tages, dem Rennen der KT/Elite Amateure war der RSV vertreten, Julius Klein und Lukas Erlenmaier kamen auf die Plätze 11 und 19.

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EYOF 2019 – BAKU/AZB – 20. bis 28.07.19

Spannende Tage in einem fremden Land

Wie bereits berichtet, verbrachte Benjamin Boos die letzte Schulwoche vor den Sommerferien (BaWü) mit 2 weiteren Radsportkameraden und 3 -kameradinnen in der Hauptstadt Aserbaidschans um als Deutsche Radsportauswahl am European Youth Olympic Festival teilzunehmen. Am letzten Freitag kehrte der 15jährige zurück nach hause und teilt seine Eindrücke: “Auch, wenn ich mit dem sportlichen Ergebnis nicht wirklich zufrieden bin, war es eine wahnsinnig tolle Woche mit vielen spannenden Erlebnissen.” Schon die Fahrt vom Flughafen ins Olympische Dorf mit Polizeieskorte war für ihn ungewöhnlich. Denn, achtspurige Autobahnen sieht man in Deutschland nicht gar so häufig. Überhaupt sei ihm der “krasse” Unterschied zwischen der modernen City und den zerstörten Gebieten rund um die Stadt besonders in Erinnerung geblieben. Als erklärt wurde, dass nur wenige Kilometer entfernt noch Kriegszustände herrschen, bewegte das die angespannten Jugendlichen noch einmal auf eine besondere Weise.  Zu der Veranstaltung selbst meint er: “Die Eröffnungsfeier war ein tolles Spektakel – und es hat mich unglaublich stolz gemacht, mit all den anderen Sportlern vom Jugendteam Deutschland in die Arena einzulaufen.”

Die Stimmung unter den Sportlern wäre gut gewesen. Auch mit den deutschen Judokas, mit denen sie sich das Apartment teilten, hätte er viel Zeit verbracht und sich ausgetauscht. Zu essen gab es täglich trockenes Hühnchen und Reis, von welchem er nun erst einmal genug hätte und sich auf die deutsche Küche freut. Der Salat, den er am ersten Tag genoss, bereitete ihm noch länger Beschwerden… Erst später hätte man den jugendlichen Sportlern erklärt, dass die Keimbelastung bei diesen mit unreinem Wasser gewaschenen Lebensmitteln besonders hoch ist.

Die Temperaturen waren ähnlich hoch, wie in Deutschland. Aber, man hätte sie bei dem vielen Wind kaum bemerkt. Es sei nicht so drückend gewesen, wie die ultra-heißen Tage zuhause. Der Wind sei allerdings auch die größte Herausforderung bei den Rennen gewesen. Gerade im Einzelzeitfahren der Mädels am Dienstag kam es zu mehreren Stürzen durch heftige Windböen. So erwischte es auch Lana Eberle (RSV Oberhausen), die mit starken Prellungen im Rippenbereich sogar ärztliche Versorgung benötigte.” In Deutschland wäre so ein Rennen niemals gestartet worden. Der Wind war gefährlich”, so Trainer Josef Schüller, der auf die exotischste aller EYOF-Wochen, die er bisher begleitete, zurückblickt.

Zu den Verläufen der Rennen sagt Benni: “Es ist unglaublich, was mir beim Einzelzeitfahren über 10km passiert ist…. … Am Wendepunkt kam ich mit bis dahin schnellster Zeit an, nahm die 180 Grad Marke sauber und drückte wieder in mein Pedal. Dann ließ ich mich durch ein Rufen aus dem Begleitfahrzeug irritieren. Ich hörte das Wort “… falsch…” und war verunsichert,… hatte ich doch beim Probelauf die Wende nicht korrekt genommen. Also, drehte ich noch einmal um, und passierte den Wendepunkt ein zweites mal… …das war so unnötig! … die wertvollen Sekunden… Den ungläubigen Blick unseres Trainers werde ich wohl nie vergessen”, ärgert er sich über sich selbst. Immerhin reichte es noch für Rang 15 für den ehrgeizigen Jugendfahrer.

“Für das Straßenrennen war ich höchst motiviert. Die Streckenführung hielt ich für nicht allzu schwer und so konnte ich mich auch im Rennen über lange Zeit gut platzieren und mich immer wieder zeigen. Bis ich dann im letzten Renndrittel an einem Berg Schwierigkeiten bekam. Die Beine krampften und ich platzte mit ein paar weiteren aus dem Feld. Wir gaben aber noch einmal Gas und kämpften und zurück ins Peloton… An der Wendemarke kam ein anderer Sportler dann direkt vor mir zu Fall und ich wurde mit zu Boden genommen. Das Loch, das dadurch entstand war schnell zu groß… Der Wind gab uns keine Chance mehr, die Lücke zu schließen – so musste ich in der Verfolgergruppe ins Ziel sprinten. Platz 51 von den 90 Startern ist nicht das Ergebnis, was ich mir erhofft hatte… Aber, nun ja… Jetzt ist es eben so.”

Insgesamt konnte das deutsche Radsport-Team mit 2 Top-Ten Platzierungen zwar keine Medaillenplätze erreichen, aber ganz unzufrieden ist man nicht.  Es war für alle Teilnehmer eine lehrreiche Erfahrung, auf die man nun gerne zurück blickt. Alle 6 SportlerInnen, Trainer Josef Schüller, Mechaniker Georg Weigenand und Betreuerin Anna Beyer sind froh nach einer durchwachten Nacht mit früher Landung in Frankfurt wieder gesund zurück zu sein. Bereits nächste Woche stehen die nächsten Großereignisse an, wenn im Velodrom von Berlin bei den deutschen Meisterschaften um die Medaillen der Bahndisziplinen gekämpft wird.

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Radklassiker in Reute – 21.07.19

Rund um Reute mit Heuer- und Regiocup-Etappe am 21.07.2019

Am Sonntag war der RSV beim traditionsreichen Radklassiker „Rund um Reute“ zahlreich vertreten. Der Renntag startete um 11 Uhr mit den Seniorenklassen und den Junioren U19. Hier konnte der RSV gleich tolle Erfolge verbuchen, fuhr doch Plinius Naldi auf den 1. Platz und Raphael Kübler wurde 4.

Bei den Senioren 2 wurde Sven Kirner 21, bei den Senioren 3 erreichten Jesus Sanchez Garcia und Eckart Blau die Plätze 6 und 24. Walter Scholz und Thomas Murphy beendeten das Rennen der Senioren 4 auf den Plätzen 14 und 15. Auch in der Jugendklasse U17 glänzte der RSV mit einem 3. Platz durch Jonas Steppe. Jennifer Kuppel wurde bei den Juniorinnen 5. Bei den Elite-Amateuren wurde Lukas Erlenmaier 53.

Schön war, dass auch bei den Einsteigerrennen die Jüngsten des RSV Präsenz zeigten und auf dem Rennrad erste Erfolge feierten. Sind doch gerade diese Einsteigerrennen ein toller Einstieg in den Radsport. Florens Kirner wurde 2., Svea Fritz 3. und Jona Reuter 4. Auch kurzzeitige Regenschauer konnten hier die Freude nicht trüben.

Am Nachmittag machten sich die Schülerklassen bereit – die Rennen waren hier gleichzeitig eine weitere Etappe des Regio Cups. Auch hier erreichten unsere Fahrer tolle Platzierungen: Im Rennen der U15 männlich fuhren Aaron König und Fabrice Gremmer auf die Plätze 4 und 5. Bei den U15 w bescherte Leah Augenstein dem RSV mit Platz 2 einen weiteren Podestplatz.

Bei der U13 männlich kam Marvin Witt auf dem 8. Platz, Erik Fritz und Max Augenstein wurden 11. und 12. Auch in der U11 war der RSV erfreulicherweise auf dem Podest vertreten, Noah Reuter wurde 2., Leander Burchardt 3.

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