21. Februar 2012
Am vierten Tag erwartete uns zum Frühsport wieder strahlender Sonnenschein und so konnten die ersten Bilder der Saison-CD geschossen werden. Nach dem Frühstück am Buffet stand der obligatorische Fototermin im Trainingslager an. Als sich alle Fahrerinnen, Fahrer, Betreuerinnen und Betreuer eingefunden hatten, wurde der erste Teil der Bilder am Pool der Hotelanlage geschossen. Nach ca. 15min waren diese im Kasten und die nächste Session konnte bei den Vereinsfahrzeugen gestartet werden. Weitere 10 Minuten später wurden die Karten mit der Route für den heutigen Tag verteilt und die Gruppen konnten zur Ausfahrt aufbrechen. Der größte Teil der Gruppe fuhr auf dem bekannten Weg nach Calig um von dort in Richtung Vinaros abzubiegen. Neben dem Sonnenschein meinte es der Wettergott auch in Sachen Wind gut mit den Schwalben und so durften wir uns über deutlich weniger Wind als in den letzten Tagen freuen. Mit weniger Wind wurde auch die Einerreihe auf dem langen Nationalstrassenstück deutlich entschärft. Bei Xert bogen wir von der Nationalstrasse nach Sant Mateu ab und begaben uns auf den bekannten Heimweg über Cevera in Richtung Benicarlo. Auf dem letzten Stück trafen wir dann auch noch die zweite Gruppe, die heute ein individuelles Trainingsprogramm absolvieren durften. Auf das Ortschild Benicarlo wurde von den Nachwuchsfahrern der obligatorische Ortschildsprint angefahren. Dieser wurde heute leider durch einen LKW etwas verfälscht und Christian hatte größte Mühe Tristan, der mit der cleversten Fahrweise den größten Windschatten ergattern konnte, noch abzufangen. Nach einem etwas ruhigeren Tag heute, hoffen wir auf weiterhin gutes Wetter, wenn in den nächsten Tagen die längeren Steigungen auf uns warten.
Von Martin Rupf
20. Februar 2012
Nachdem wir uns am Buffet gestärkt hatten, begannen die Vorbereitungen für die heutige Trainingsrunde. Wir füllten unsere Trinkflaschen und präparierten unsere Trikottaschen mit ausreichend Proviant. Durch den Fanfarenzug des Rosenmontagumzugs auf ARD motiviert, schlüpften wir blitzschnell in unsere Radklamotten. Pünktlich um 10 Uhr starteten wir Schwalben bei strahlendem Sonnenschein ins gewohnte Trainingsgebiet.
Nachdem wir uns eingerollt hatten, stand auch schon der erste anstrengende Anstieg auf dem Programm: Cevera mit seinen tückischen Serpentinen. Im Gegensatz zum vorherigen Tag wurde der Berg gemächlich angegangen, sodass die Gruppe geschlossen das kleine Örtchen Cevera erreichte. Nach der Abfahrt durften auch unsere Jüngsten, Franziska, Moritz und Tristan aus dem „RDW“ aussteigen und ihre Trainingsrunde beginnen.
Wir passierten La Jana und bogen auf die Nationalstraße ab. Aufgrund des dichten Autoverkehrs waren wir gezwungen in einer Reihe zu fahren. Die Strecke war leicht wellig und wir Fahrer und vor allem Fahrerinnen kämpften mit dem starken Gegenwind. Dies forderte nach einiger Zeit die ersten „Verluste“, die dann in ihrem eigenen Tempo weitere Kilometer sammelten.
Die Gruppe zog weiter in Richtung Albocasser und damit war der kräftezehrendste Teil der Runde geschafft. Die „Neulinge“ unserer Gruppe erwarteten den vorher angekündigten „Canyon“ mit voller Spannung. Dort angekommen mussten wir noch die letzten Kräfte mobilisieren um die kurzen steilen Serpentinenanstiege des „Canyons“ zu bezwingen. Schon rauschte der „RDW“ mit unserem Trainer vorbei, denn auch Wolfgang wollte sich eine optimale Position sichern, um die besten Schnappschüsse in dieser herrlichen Kulisse zu schießen.
Nach schon einigen Kilometern in unseren Beinen erreichten wir San Mateu. Von dort aus brauchten wir nur noch eine gute Stunde zurück ins Hotel.
Müde aber munter zogen wir uns in unsere Zimmer zurück, wo wir nach einer ausgiebigen Dusche unsere hungrigen Bäuche wieder füllten.
Von Lisa Robb und Carina Hunn
19. Februar 2012
Der zweite Tag beginnt mit dem Ritual des Frühsports, ein kurzer Lauf und eine allgemeine Gymnastikrunde. Danach ein ausgiebiges und reichhaltiges Frühstück am Hotelbuffet. Abfahrt ist um 10 Uhr und es wurde ein mittellanges Training rund um Peniscola abgespult. Die abwechslungsreiche Landschaft lässt das Training im Flug vorrübergehen. Die höhenmeterreiche Runde ist mit Bilderbuchabfahrten gespickt, die die Belohnung für die Anstiege sind.
Gegen Ende des Trainings entwickelte sich ein spannendes Radrennen, das durch die Ausreißer Martin Rupf und Christian Häusser entfacht wurde. Die Zwei setzten sich schnell von der Trainingsgruppe ab und rissen ein großes Loch. Lange Zeit wurden keine Konterattacken gestartet um die beiden wieder einzuholen und als erster über das Ortsschild von Benicarlo zu sprinten. Schließlich setzte sich aus dem verbliebenen Feld Trainingsgruppe doch noch eine Verfolgertruppe ab, die aus Simon Henke, Sebastian Henke, Tristan Bühn und Hans Dittmann bestand. Das Quartett zeigte eine beinharte Verfolgungsjagd, die erst wenige Kilometer vor dem Ziel ihren Zweck erfüllte. Im Schlusssprint holte Martin Rupf einen eindeutigen Sieg, Simon Henke den zweiten und Hans Dittmann einen phänomenalen dritten Platz.
Von Christian Rupf und Hans Dittmann
17./18. Februar 2012
Es ist der 17.02.2012 n. Chr., der Tross des RSV Schwalbe Ellmendingen nimmt gegen 23 Uhr Kurs auf Peniscola, Spanien. Die 15-stündige Hinfahrt, die durch sehr viel Schlaf geprägt war und durch Sehenswürdigkeiten, angekündigt durch Wolfgang S., aufgelockert wurde, war eher kurz- als langweilig.
Nach dem obligatorischen Einchecken im Hotel, wurde uns durch Trainerikone Wolfgang S. üppig viel Zeit gelassen, um uns auf das Training vorzubereiten. Mit Spannung erwartet setzte sich die Gruppe um 15 Uhr in Bewegung, mit dem Ziel, die Beine, aber auch die Atmosphäre aufzulockern. Für die „Alten“ im Team war es eine gewohnte Runde ohne viel Action, für die „Neuen“ aber war es eine neue, ungewohnte Situation durch Benicarlo zu fahren. Weiter ging es durch das nähere Hinterland, wobei die hohen Berge noch auf uns warten mussten, aber auch sie werden uns in den nächsten Tage noch kennen lernen.
So haben wir das uns selbst gesetzte Ziel von aufgelockerten Beinen erreicht und sind bereit, das ein bzw. zweiwöchige Trainingslager mit vollem Elan und Tatendrang in Angriff zu nehmen, und wir hoffen, auch die anderen Ziele, die wir uns gesetzt haben, zu erreichen.
Von Christian Rupf und Hans Dittmann























