Die Show mit den „Fetten Reifen“ geht in Keltern weiter

Jeden Freitag, 15:00 Uhr treffen sich die jungen „Schwalben“ in Keltern Ellmendingen Durlacher Straße 72

„Endlich geht’s wieder los, wir sind heiß aufs biken“,

so der jüngste Teilnehmen nach der letzten Ausfahrt.

Alle wollen kleine MTB – Artisten werden.

Trainerin Ute Farr sorgt für Spaß und Freude bei den kleinen Hobby – Kraxlern,

die auch gerne über die Hubbelpisten düsen und die Action Trails abwärts driften.

Jeden Freitag, bieten wir viel Vergnügen und viel Spaß beim MEGA biken in Keltern.

Gäste sind herzlich willkommen, wir freuen uns auf dich!

Die Ausfahrten werden mit Unterstützung der Kooperation “Schule – Verein” durchgeführt.

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Rennradtreff für Jedermann

Die Faszination der wirbelnden Pedale

Sportliches Radfahren wird mit viel Engagement, Leidenschaft und Power auch außerhalb des Rennzirkus bei den “Schwalben” weitergepflegt.

Sie fahren gerne Rennrad und suchen zum sportlichen Rennradfahren ein Team, dann radeln sie bei uns genau richtig.

Treff: Jeden Sonntag, Durlacher Straße 72 – 75210 Keltern / Ellmendingen. Gestartet wird um 10:00 Uhr.

Kontakt: peterfarr4[at]hotmail.com

Das Team freut sich auf alle, die das sportliche Radfahren mit Spaß und Freude, in einer ganz besonderen Atmosphäre, genießen wollen.

In unserem Tourenangebot sind verkehrsarme Straßen,  die schönsten Touren der Regionen, Kraichgau, Rheinebene und nördlicher Schwarzwald.

Unsere erfahrenen Scouts geben gerne ihre Erfahrungen und viele Tipps zur Fahrtechnik und Formaufbau weiter.

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Wir bieten Rennradtraining für die Jüngsten

Unsere jungen „Schwalben“  v.l. Melody Schuler, Lena Deschner, Theo Turek, Jannes Turek, Ben Deschner freuen sich  auf Verstärkung.

Wer hat Lust mal mit dem Rennrad einen Schnupperkurs mitzumachen?

Einfach bei der Trainerin Ute Farr  melden. Wir können Räder zur Verfügung stellen. Termin zum Rennrad anpassen machen und mitfahren. (EMail: peterfarr4@hotmail.com: Bitte Anschrift, Alter und Körpergröße angeben.)

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Das BRV Bootcamp Bahnradsport in Oberhausen für den Nachwuchs war ein großer Erfolg

Sieben junge Schwalben waren mit viel Spaß und Freude beim Radeln auf dem Velodrom in Oberhausen dabei

Bernd Essert und sein Team hatten eingeladen und über 40 Schülerinnen und Schüler nahmen teil.

Die Veranstaltung wurde von der Radsportjugend Baden gefördert. Die Kinder lernten beim  „Boot Camp“  die Grundkenntnisse des Bahnradsports und hatten die Möglichkeit unter realen Bedingungen die verschiedenen Wettkampfdisziplinen zu üben.

Der Beginn war um 10:00 Uhr und bis zum Ende um 17:00 Uhr kam keine Langeweile auf. „Es war SUPER durch die Steilkurven zu düßen” so eine der jüngsten Teilnehmerinnen. Für die Organisatoren unter der Leitung von Bernd Essert gab es viel Lob von den Kindern und den Eltern für den überaus gelungenen Lehrgang.

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Radsportverein „Schwalbe“ Ellmendingen

Nachruf

Wir müssen Abschied nehmen von

Dr. Klaus Albert Schubert

*02.12.1954  – 14.09.2021

Der Radsportverein „Schwalbe“  Ellmendingen (RSV) trauert um einen guten Freund, Unterstützer und Förderer des Radsportes in Ellmendingen und der Region.

Besonders die Förderung der Jugend war Klaus immer ein ganz besonderes Anliegen.

Er hat sich vor 25 Jahren sehr dafür eingesetzt, dass in Baden-Württemberg die gemeinsame Rennserie „BAWÜ- Schüler Cup“ gestartet werden konnte.

Auch in den Folgejahren hat er sich immer informiert und sich über die Erfolge der Rennserie für die Jüngsten gefreut.

Den Ausbau des RSV Vereinsheims hat er als zweiter Vorsitzender des RSV gestaltet.

Es war sein großes Ziel, als Radsportkreisvorsitzender und als Präsident des Badischen Radsport Verbands das Zusammenwachsen der Radsportverbände in Baden-Württemberg zu forcieren.

Wir werden Klaus als guten Freund, Weggefährten und Mitarbeiter beim Radsportverein „Schwalbe“ Ellmendingen in Erinnerung behalten.

Unser Mitgefühl gehört seiner Familie.

Der Tod ist nicht das Ende,
nicht die Vergänglichkeit.
Der Tod ist nur die Wende,
Beginn der Ewigkeit.

Radsportverein „Schwalbe“ Ellmendingen

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RSV „Schwalbe“ Ellmendingen – In Kooperation „Schule – Verein“

Einladung zum Geschicklichkeitsfahren auf dem Hartplatz hinter der Turnhalle in Ellmendingen an Kinder die alleine fahren können

Liebe Kinder,

die Pandemie hat uns alle lange ausgebremst.

Jetzt starten wir durch und beginnen wieder mit dem Geschicklichkeitsfahren auf dem Hartplatz, hinter der Turnhalle in Ellmendingen und lassen die Pedale wirbeln.

Zum ersten Treffen sehen wir uns am 25.09.21 um 10:30 Uhr.

Der ehemalige  Rennfahrer Jens Schweizer sowie Julia Reuter und Ute Farr zeigen Euch, wie ihr den sicheren Umgang mit dem Rad erlernt.

Wir alle freuen uns auf Euch. Bitte kommt alle mit verkehrssicherem Fahrrad, Helm und Handschuhen.

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Erster Termin zum Geschicklichkeitsfahren: 25.09.2021 um 10.30 Uhr

Anmeldung bitte zum Treffen mitbringen.

Vornamen_______________ Namen_________________

Geburtsdatum_______________

Telefon/Mobil________________

E- Mail_____________________

Straße______________________

Wohnort____________________

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Unterschrift der Erziehungsberechtigten

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B-Trainer Lizenz für „Schwalbe Fahrer“ Eckart Blau


Wir freuen uns, dass unser Mannschaftskamerad seine Lizenz Trainer B (Leistungssport Rennrad) durch mehrere Fortbildungen wieder aktivieren konnte.

Eckart: „Ich habe bereits früh begonnen mich mit dem Training und der Trainingslehre zu beschäftigen. In meiner ersten Tätigkeit habe ich die Jugendmannschaft des Ettlinger SV im Volleyball trainiert. Später die Herrenmannschaft des TSV Jöhlingen. Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht und wir hatten auch viele gemeinsame Erfolge“

Erst mit 24 Jahren kam Eckart durch einen Zufall zum Radsport. Dann ging alles sehr schnell. Aus dem „Konditionstraining“ wurde seine neue Leidenschaft. Beim RSV Concordia Forchheim bestritt er die ersten Rennen. Es folgte die Aufnahme in die LV Auswahl Nordbaden. Erste Podestplätze in der A/B Klasse, 3. Platz in der Badischen Meisterschaft Straße und dann der Wechsel zum Team Ebnet.

Eckart: „Die Zeit in Forchheim war eine tolle Zeit. Ich habe in Forchheim gute Freunde gewonnen und die Rahmenbedingungen waren schon damals sehr gut. Der Wechsel zum RSV Ebnet war dann aber wie der Aufstieg in eine neue Liga. Startmöglichkeiten bei großen Rennen, Rundfahrten – auch im Ausland – waren eine großartige Chance mich weiterzuentwickeln. Und das als Quereinsteiger. Mit dem LV Südbaden in der Rad Bundesliga an den Start zu gehen war zusätzlich eine tolle Erfahrung.“

Beim RSV Ebnet entschied sich Eckart sich der Professionalisierung des Trainings zuzuwenden. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Trainer B steigt Eckart in das Training von Amateuren ein.

Es folgten Familie und Beruf. Die Selbstständigkeit und drei Kinder führten dazu, dass Eckart dem Radsport temporär den Rücken zugekehrt hat.

Eckart: „Ich habe noch kurze Zeit meine spätere Frau betreut, die beim Team Stuttgart und SSC Stuttgart gefahren ist. Dann war mit dem Radsport erst einmal Schluss“

Den Wiedereinstieg in den Radsport hat Eckart bei den Schwalben in Ellmendingen vor 4 Jahren gemacht. Seither fährt er aktiv bei den Masters.

Eckart: „Ich habe schnell begonnen mich in die aktuelle Trainingslehre einzuarbeiten. Faszinierend , was sich inzwischen alles getan hat. Die Möglichkeiten der Trainingssteuerung sind inzwischen genial. Softwaregestützte Analysen machen die Auswertung der Entwicklung von Athleten immer effizienter und sicherer. Eine optimale Regeneration ist inzwischen der Schlüssel zum Erfolg geworden. Nur wer ausreichend und möglichst schnell regeneriert kann im Rennen Leistung bringen.“

Wir freuen uns sehr, dass Eckart unser Team verstärkt und wünschen uns eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

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Schwalben Nachwuchs gut plaziert

Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren über 10 km in Langenhagen

Bei der DM waren 87 U 17 Fahrer am Start.  Davide Spadaccia wurde 22., Aaron König 24. und Fabrice Gremmer  59.

Leah Augenstein belegte im Rennen der Jugend w. Platz 17.

„Wir hatten durchgehend offenes Gelände mit sehr starkem Gegenwind, alle mussten richtig kämpfen. Bin fix und fertig“,  so Aaron König nach dem Rennen.

Fotos: Dagmar Grupp

Leah Augenstein gegen die Uhr

Leah Augenstein gegen die Uhr

Fabrice Gremmer in Action

Fabrice Gremmer in Action

Landesmeisterschaften auf der Bahn in Linkenheim

Lena Deschner holte sich die Bronze Medaille

Am 11 September fanden die LV Meisterschaften für die Altersklassen U11, U13 und U15 auf der Radrennbahn in Linkenheim statt. Die Meisterschaften wurden als Omnium, bestehend aus den Disziplinen Scratch, Ausscheidungsfahren und Punktefahren ausgetragen. Zusätzlich wurde in der Klasse U15 noch ein Madison Rennen über 25 Runden à 333m ausgetragen, das aber nicht zur Meisterschaft gezählt wurde. Obwohl der Wetterbericht etwas Regen vorhergesagt hatte, konnten alle Rennen trocken absolviert werden. Pünktlich nach dem Ende des Madisonrennens begann es dann stark zu regnen.

Lena Deschner Platz 3 bei den Landesmeisterschaften

Bild: Lena Deschner holte sich Platz drei und die Bronzemedaille bei den LV – Meisterschaften.

In den Lizenzklassen konnten alle gestarteten Schwalben gute Leistungen zeigen und die gute Platzierungen erreichen:

  • Lena Deschner Platz 3 (U13w)
  • Max Augenstein Platz 7 (U15)
  • Marvin Witt Platz 11 (U15)

Große Freude bei den jüngsten Schwalben. Sie fuhren alle auf das Podium und erhielten die Sieger-Medaillen  (Bild: v.l. Trainerinn Ute Farr, Ben Deschner, Jona Reuter,  Noah Reuter, Nic Ölschläger)

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Schwalben in Genthin, Leutkirch und Tieringen am Start

Deutsche Meisterschaften in Genthin

Bei der DM im  vierer-Mannschaftsfahren fuhr das Quartett aus Baden mit den jungen Schwalbe Fahrern Aaron König und Davide Spadaccia auf Platz neun

Im Rahmenprogramm der deutschen Meisterschaften im Mannschaftzeitfahren der Klassen U17m und U15 fand auch ein Paarzeitfahren über 20km in der Klasse U17w statt, das aber leider nicht als DM ausgetragen wurde. Obwohl sie als Duo erstmalig zusammen antraten, konnten sich die beiden Ellmendinger Fahrerinnen Leah Augenstein und Leonie Boos einen guten 6. Platz erkämpfen.

Fotos: Kostas Georgiadis  – beide Jugendfahrerinnen des RSV im Paarzeitfahren gemeinsam im Wettbewerb

Leutkirch – BaWü-Schüler-Cup der Sparkassen Versicherung

Spannende Rennen „Rund um die Bergschmiede in “ Wuchzenhofen / Leutkirch“. Der übersichtliche Rundkurs mit 3 km Rundenlänge, einigen scharfen Kurven und einem  langen Anstieg war für zahlreiche Starter eine Herausforderung.

Max Augenstein wurde in der U 15 Klasse neunter, und Fabrice Gremmer kam in der Klasse U 17 als siebenter ins Ziel. In der U 13 Klasse belegte Lena Deschner Platz 5.
Ben Deschner  kam bei dem Einsteigerrennen auf Platz 3.

Fotos: Bernhard Lingenhöhle

Tieringen – Interstuhl-Cup

Bei herrlichem Sonnenschein waren unsere Masters- Fahrer Eckart Blau, Willi Spiesz und Hans Eberwein bei der sechsten Etappe der Württemberg-Liga am Start. Das Fahrerfeld der Masters – Klasse war bis diesem Rennen sehr stark besetzt.

Es waren 32 Runden auf dem anspruchsvollen 1.3 Km Kurs zu fahren. Vom Start weg war das Tempo sehr hoch. Die 7% Rampe direkt nach dem Ziel zerlegte das Feld sehr schnell und die Hälfte aller Fahrer wurden vom Feld überrundet.
An der Spitze konnte Eckart Blau bei den Sprintwertungen glänzen und mit dem ersten Platz in seiner Altersklasse das Führungstrikot erfolgreich verteidigen, Hans Eberwein erreichte den achten Platz. Willi Spiesz kam durch einen technischen Defekt in den Anfangsrunden ins Hintertreffen, er wurde Zwölfter.
Lena Deschner als 3. bestes Mädchen ins Ziel
und Ben Deschner sicherte sich bei den Einsteiger Platz 1.

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Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung

Benni Boos fährt in der Weltspitze ganz vorne mit

Vom 1. bis zum 5. September 2021 fanden die internationalen Titelkämpfe der Juniorenklasse im Bahnradsport in Kairo statt. Die 250m lange seitlich offene Holzrennbahn ist überdacht.  “Durch die Abgase der Millionenstadt war es zeitweise sehr  stickig unter dem Dach und zur Mittagszeit auch schon mal über 40 Grad heiß. Damit kam ich anfangs nicht allzu gut zurecht und war dankbar über unsere Kühlwesten”, meint der 18jährige Junior, der sich zusätzlich auch zügig den Magen verstimmte. Insgesamt sehr ungewohnte Verhältnisse für den 18jährigen Kadersportler in der ägyptischen Hauptstadt. “Es war tatsächlich auch ein kleiner Kulturschock für mich. Der unübersichtliche laute Verkehr, die soziale Armut, … oder auch der Ruf des Muezzins zum Gebet”, so beschreibt Boos die Gegebenheiten rund um seinen ersten Einsatz bei einer Weltmeisterschaft.

Benjamin Boos im deutschen Vierer auf dem Weg zu Gold

Boos startete im Ausdauerbereich und hatte seinen ersten Einsatz bereits an Tag eins mit Jasper Schröder, Ben Jochum und Luis-Joe Lührs in der Mannschaftsverfolgung. In den Qualifikationsläufen sicherte sich der deutsche Vierer mit einer Zeit von 4:08,124 Min über die 4000m den Einzug in die nächste Runde. Lauf zwei gegen die russische Föderation brachte eine Steigerung von fast 6 Sekunden, was den Einzug in das große Finale gegen Italien bedeutete. Ein weiterer sauberer Lauf in 4:02,610 Minuten über die 4km brachte den Vorsprung von knapp einer Sekunde und die ersehnte Goldmedaille und das Regenbogentrikot der Weltmeister für das Talent aus der “Schwalbenschmiede” Benjamin Boos und die drei Kameraden.

v.l. Jasper Schröder, Ben Jochum, Luis-Joe Lührs und Benjamin Boos vergolden sich die WM

Am zweiten Tag verzichtete er auf den Start in seiner Paradedisziplin Einerverfolgung über 3000m, in welcher er vor wenigen Tagen noch Vize-Europameister geworden war, um sich für den Mehrkampf (Omnium) am dritten Wettkampftag zu schonen. Dieser startete nach den Qualifizierungsläufen am Vormittag mit einem Scratch-Race über 7,5 km auf Endsieg, in welchem Boos als 10. Über die Ziellinie rollte. Im Temporennen über 30 Runden sammelte er schon früh vier Sprintpunkte und finishte am Ende als 4. Aus dem Elimination-Race ging er als Sieger hervor, so dass er vor der finalen Disziplin des Tages Punktefahren mit den bis dahin erworbenen 96 Punkten im Zwischenklassement auf dem Gesamtrang zwei aussichtsreich platziert war. Am späten Abend wurden die acht Sprints über 80 Runden/ 20km ausgefahren. Boos fühlte sich von seinen Mitstreitern scharf kontrolliert, fand keine Möglichkeit sich in den Wertungsrunden durchzusetzen, oder einen nötigen Rundengewinn zu erzielen, fiel dadurch im Ergebnis deutlich zurück und musste sich am Ende mit einem dennoch sehr respektablen Platz sieben in der Gesamtwertung zufriedengeben. Sieger wurde der Tscheche Radovan Stec mit 135 Punkten, der sich durch zwei Rundengewinne noch vor Dylan Bibic aus Kanada und Danil Valgonen aus Russland schieben konnte.

Ein letzter Wettbewerb stand am Sonntag mit dem Madison-Rennen über 120 Runden für den Erfurter Internatsschüler aus. Gemeinsam mit Nicolas Zippan dominierte Boos das Rennen und lag zuletzt mit gut 20 Punkten Vorsprung nach über der Hälfte des Rennens klar in Führung, als das Duo bei einem Wechsel zu Sturz kam. Aufgrund der zugezogenen Verletzungen musste die deutsche Zweiermannschaft das Rennen und damit auch den Traum von Gold aufgeben. „Wir hatten schon fast den nächsten Rundengewinn herausgefahren. Ich war so schnell…  Die Beine waren einfach so gut an diesem Abend“, meint Boos etwas enttäuscht nach der zweiten vertanen Chance auf eine weitere Medaille bei diesen Weltmeisterschaften. Auch Bundestrainer Tim Zühlke war sich sicher, dass sich die beiden deutschen Hoffnungsträger diesen Sieg hätten ohne den unglücklichen Sturz nicht mehr nehmen lassen. Insgesamt zeigte das RSV-Mitglied einen starken Auftritt in Kairo und präsentierte sich durchaus konkurrenzfähig in der Weltspitze.

Nun gilt es für Benni Boos die Verletzungen auszukurieren und sich  zu erholen. Schon bald wird er für den BDR an weiteren Straßenmaßnahmen teilnehmen dürfen.

Fotos: Frank Mölders

Benni Boos und Nicolas Zippan noch in Aktion
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Schwalben aus Ellmendingen lassen die Pedale wirbeln

Weiterer Sieg für Eckart Blau – Starker Auftritt von Aaron König auf dem Sachsenring – Tolles Comeback von Mike Krinke in Dierbach

77. Sachsenringradrennen

Beim Sichtungsrennen des Bundes Deutscher Radfahrer auf dem Sachsenring starteten die U17 Fahrer der Schwalben. Es war ein sehr schweres, anspruchsvolles  Rennen über 20 Runden = 70 km. Zahlreiche Fahrer mussten wegen zu großem Rückstand aus dem Rennen genommen werden. Eine großartige Leistung zeigte Aaron König. Er beendete das Rennen als 12.  Davide Spadaccia wurde 23. und Fabrice Gremmer fuhr als 39. ins Ziel.

„Eine tolle Leistung unserer drei jungen Schwalben auf dem schwierigen Kurs mit den viele  Höhenmetern“,  so Wolfgang Schendzielorz der Trainer der jungen „Schwalben“.

Newcomer Tour U 17w in Erlangen und Nürnberg

Im Rahmen der Deutschland-Tour fanden in Erlangen und Nürnberg zwei Sichtungsrennen der weiblichen Jugend statt. Sehr überlegen fuhren die jungen Damen aus Italien, sie feierten bei der letzten Etappe einen Doppelsieg.
Leah Augenstein belegte die Plätze 27 und 21.

Vierte Etappe Interstuhl Cup (Bergzeitfahren in Wildberg)

Beim Bergzeitfahren in Wildberg waren 3,3 km zu absolvieren. Über 270 Höhenmeter und Steigungen von bis zu 15% waren zu bezwingen – einsetzender Regen machte den Fahrern das Leben noch schwerer. Alle Schwalben zeigten sehr gute Leistungen.
Bei den Masters (2 + 3), kam Jesus Sanchez Garcia auf den hervorragenden 4.Platz. Wieder als Sieger auf das Podest kam Eckart Blau. Willi Spiesz und Hans Eberwein belegten die Plätze 10 und 11.
Christian Wiggisser wurde in der U19 Klasse sehr guter Vierter. Max Augenstein belegte bei den U15 den 7. Platz. Lena Deschner kam in der U13 Klasse auf Platz 13.

Christian Wiggisser beim Start zum Zeitfahren des Interstuhl Cup in Wildberg

Eckart Blau im Leadertrikot des Interstuhl Cup

Fünfte Etappe Interstuhl Cup als Kriterium in Schönaich

Am Sonntag stand das Kriterium in Schönaich an. Hier waren bei den Masters Eckart Blau und Hans Eberwein mit von der Partie. Bei Dauerregen entwickelte sich ein flottes Rennen mit permanenten Attacken aus dem Feld; oft vom Landesmeister Otto Schaedler bestimmt. Eckart konnte in den ersten Wertungen Punkte ergattern. Hans belegte bei der Schlusswertung den 2.Platz und wurde in seiner Altersklasse Dritter. Eckart wurde in seiner Altersklasse 2. und konnte sich bei der Siegerehrung wieder das Leadertrikot überstreifen.
Am Start war auch außer Konkurrenz bei den Elitefahrerinnen Lisa Brandau, unsere Olympiateilnehmerin in Tokio im MTB.

In der Klasse U19 fuhr Christian Wiggisser als Vierter durchs Ziel. In der Klasse U15 belegte Max Augenstein den 11. Platz. Lena Deschner kam beim U 13 w. Rennen auf Platz 2 und Ben Deschner sprintete auf Platz 1 beim Einsteigerrennen.

Bild: Mike Krinke, nach großen Erfolgen als Elite-Fahrer bei den Schwalben schaffte Mike Krinke ein überaus gelungenes Comback in der Master- Klasse.

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Bahn Europameisterschaften der U19/ U23 – Apeldoorn/ NL – 17.08. – 22.08.2021

Silber für Benjamin Boos bei den Europameisterschaften im Bahnradsport

Am letzten Dienstag startete die Europameisterschaft im Velodrom Omnisport in Apeldoorn/ NL für den 18jährigen mit der Mannschaftsverfolgung. Über acht Wochen der Vorbereitung in Lehrgängen in Frankfurt/ Oder und Erfurt lagen da bereits hinter der Junioren-Nationalmannschaft. Mit einiger Erwartung war man nach  Holland gereist, da die Trainingsleistungen viel versprachen. Um so bestürzter war man um die Ereignisse vor Ort. In der Qualifikationsrunde – der ungeplant frühe Verlust eines Mannes, durch welchen in der langen Dreierformation die angestrebte Fahrzeit über die 4000m nicht erreicht werden konnte. Mit etwas Glück reichte es dennoch dafür in einem weiteren Lauf um den Einzug in die Finalläufe zu kämpfen. Aber auch hier lief der Vierer nicht wie geplant. Bis zu 2000m noch auf Bestzeit, verließ der erste Fahrer, wie geplant, nach einigen schnellen Führungsrunden das Quartett. Nach einem weiteren Wechsel dann der Verlust des wichtigen Dritten, was die beiden verbliebenen Fahrer, zu welchen auch Boos zählte, erst beim nächsten Wechsel merkten,… Eine Katastrophe,… die immerhin noch zu Rang 6 der Meisterschaft reichte. “Das können wir viel besser. Ich fühlte mich ab da, wie im falschen Film bei dieser EM”, kommentiert Boos einige Tage später.

Bereits am Mittwoch stand die erste Einzeldisziplin für den Erfurter Internatsschüler auf dem Programm. Im letzten Jahr noch Europameister in der Einerverfolgung über 3000m, galt es dem Druck in diesem Jahr standzuhalten. Boos behielt Nerven. Die Qualifikation beendete er im letzten Lauf der Vorrunde mit einer Zeit von 3:13,068 Minuten als Schnellster und stand für das Gold-Finale fest. Gegen Samuele Bonetto aus Italien galt es den Vorsprung (von fast einer Sekunde in der Qualifikation) zu erhärten. Bundestrainer Tim Zühlke schlug eine ungewöhnliche Taktik vor: Boos ist als schneller Anfahrer bekannt. Der Italiener dagegen fuhr in der Qualifikation den ersten Kilometer in über 1:10 Min und zeigte erst anschließend die schnellen Runden. So sollte Boos seine Qualität über 1000m nutzen und die halbe Runde Vorsprung des Kontrahenten beim Start auf der Bahn über den ersten Kilometer gut machen, einen überraschenden “Catch” provozieren und damit das Rennen als Sieger beenden. Gesagt, getan startete Boos im großen Finale aus dem Startblock mit voller Kraft. Schnell erkannte die Zuschauermenge im Omnisport Velodrom, dass hier etwas Ungewöhnliches passierte. Boos jagte dem italienischen Kontrahenten hinterher und verkürzte den Abstand in beeindruckender Manier. Mit seiner Zeit von 1:01,212 Minuten über die ersten 1000m kam er dem italienischen Sportler bis auf etwa 10 Meter nah. Dann zollte Boos allerdings seinem energischen Start Tribut. Konnte noch etwa 300m den Abstand zum Gegner halten, bevor er dann aber kontinuierlich auf den inzwischen Gewarnten verlor, bis er am Ende selbst als Vize-Meister das Rennen beendete. Mit seiner gezeigten 1000m Zeit war Boos schneller als die beiden frisch gekürten Europameister in dieser Disziplin der U19 und U23-Klasse. Nicht nur die Zuschauer, auch Boos selbst, zeigte sich anschließend sprachlos über die eigene Aktion. “Schwalben”-Trainer Wolfgang Schendzielorz kommentiert hinter digitale Glückwünsche zu Silber zu Recht kritisch “…vermutlich verschenkter Titel”.

Freitags startete er ins Omnium. Mit einem Rundengewinn sicherte er sich Rang 4 im Scratch, im Temporennen endete er punktlos über den Einlauf als 7. Das Eliminationrace konnte er gar für sich entscheiden und ging mit 102 Punkte als Dritter ins finale Punktefahren. Nur acht Punkte fehlten da zum Erstplatzierten Joshua Tarling aus Großbritannien. Der Italiener Dario Belletta lag lediglich zwei Punkte vor ihm. In der ersten Wertung des Rennens über 80 Runden ersprintete Boos zwei Punkte. In Gefahr brachte seine Gesamtwertung der Rundengewinn des Franzosen Eddy Le Huitouze, der vor dem Punktefahren noch auf fünftem Rang lag. Auch Belletta und Tarling sicherten sich die zusätzlichen 20 Punkte, was Boos, der auch in weiteren Sprints noch Punkte sammeln konnte, auf Platz vier verwies. Die letzte Chance auf eine Medaille war es, in der letzten Wertung voll zu Punkten – mit der Hoffnung, dass der Franzose leer ausging. Der Kampf um die Punkte in der letzten Runde brachte den engen Ausgang und bestätigte Le Huitouze als Bronzemedaillengewinner. Boos blieb mit drei Punkten Rückstand die undankbare “Holzmedaille”.

Nun befindet sich das RSV-Mitglied in der finalen WM-Vorbereitung. Bereits am nächsten Wochenende fliegt er mit den Teamkameraden nach Kairo/ EGY, wo dann vom 01. – 05.09.2021 die Titelkämpfe ausgetragen werden. Viel Glück!

Photos: Taskfoto | bettiniphoto.net

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Aktuelles

Starke Schwalben, Aaron König und Fabrice Gremmer fahren auf Platz vier und fünf

Plattenhardt

In der U 17 – Jugendklasse gingen Fabrice Gremmer und Aaron König an den Start. Fabrice und Aaron machten über weite Teile des Rennens gemeinsame Sache und meisterten den anspruchsvollen Kurs trotz der großen Hitze gut. Aaron beendete das Rennen auf dem 4., Fabrice auf dem 5. Platz.


Rennen Masters 2 und 3
Hier stand Mike Krinke und Eckart Blau im ersten Rennen des Tages der Meisterschaften für die Schwalben am Start. Der Kurs in Plattenhardt auf den Fildern ist berüchtigt für seinen bis zu 13% Anstieg kurz vor dem Ziel. Dieser musste 20 Mal gefahren werden mit einem gesamten Anstieg von 740 Höhenmetern. Mike fuhr in einem starken Feld einen 9. Platz unter den Teilnehmern aus BW heraus und Eckart konnte in seinem Teilnehmerfeld einen hervorragenden 7. Platz erzielen.


Rennen Masters 4
Es war das erwartet harte Rennen, da die Elite Fahrerinnen mächtig in die Pedale drückten.
Das Feld der Frauen war gespickt mit 2 Olympiateilnehmerinnen und Olympiasiegerin von Tokio und Weltrekordhalterin Franziska Brause.
Zusätzlich waren bei dieser BaWü- Meisterschaft noch Fahrer aus anderen Bundesländern erlaubt, diese kamen aus NRW und Bayern.
Letztendlich konnten unsere Fahrer nach der BaWü -Wertung folgende Plätze erreichen.
Willi Spiesz 9., Hans Eberwein 11. und Walter Scholz 15.
Die nächste Herausforderung für unsere Masters-Fahrer ist das Bergzeitfahren in Wildberg am 28.08 und am Sonntag 29.08 steht das Kriterium in Schönaich an.


Biberach
Beim Omnium in Biberach  gingen Marvin Witt  in der Klasse U15 und Lena Deschner U 13 w  beim Vier-Länder-Schüler-Cup an den Start. Nach einem Zeitfahren, einem Ausscheidungsfahren und einem Punkterennen konnte Marvin den Tag mit dem 3. Platz abschließen. Lena Deschner kam in der Klasse U13w auf Platz zwei. Bei den Einsteigerrennen belegten die jungen Schwalben in den Altersklasse U9 Jannes Turek den 1. Platz, in U11 Theo Turek den 1. Platz und Ben Deschner den 2. Platz, bei der U13 Noah Reuter den 1. Platz und der Simon Hempfler bei U15 den 1. Platz.

Bild:
v.l. obere Reihe: Ben Deschner, Jannes Turek, Theo Turek
untere Reihe: Lena Deschner, Noah Reuter, Simon Hempfler, Marvin Witt
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