Ellmendinger Radsportler mit gelungenem Start in die Saison 2013

Einen erfolgreichen Einstand in die Straßensaison 2013 konnten die Radsportler aus Ellmendingen beim Schmolke-Carbon-Cup feiern, einer vier Etappen umfassenden Trainingsrennserie in Südbaden. In der Gesamtwertung stand Franziska Farr (U19w) ganz oben auf dem Treppchen, Martin Rupf (Elite-A) wurde Zweiter und Moritz Augenstein (U17) erreichte Rang drei. Bei seinem ersten Rennen bei den Amateuren konnte sich Simon Henke in Zusmarshausen über Platz zwei freuen.

Gewann die Gesamtwertung bei den U19w: Franziska Farr

Die ersten Auftritte für die Straßenfahrer aus Ellmendingen nach einem zweiwöchigen Trainingslager in Spanien standen in Mühlhausen-Ehingen, Volkertshausen, Zoznegg und Pfullendorf auf dem Programm. Insbesondere die Rennen der Elite waren stark besetzt, unter anderem waren bei einigen Rennen BDR-Auswahlfahrer und KT-Profis aus der Schweiz und Österreich am Start. Das beachtliche Auftreten der Ellmendinger Amateure rundeten Roland Golderer (Vierter), Christian Rupf (Neunter) und Hans Dittmann als 19. ab. Bei der letzten Etappe in Pfullendorf feierten Johannes Janik und Johannes Becker ihr Debut bei den U17 und behaupteten sich auf dem schwierigen Parcours als Sechster und Siebter.

Platz zwei und drei im Endklassement: v.r.n.l. Martin Rupf (Elite A) und Moritz Augenstein (U17)

Einen tollen Einstand in der Männerklasse C feierte Simon Henke beim Frühjahrsklassiger „Schwarzbräupreis“ in Zusmarshausen. Nach vier Runden auf dem 28 km langen Kurs musste sich der Ellmendinger nur Steffen Thum aus Aalen geschlagen geben und verpasste den Sieg und den damit verbundenen Aufstieg in die B-Klasse nur knapp.

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Auch 2013 wieder attraktive LBS Cup Rennserien in Baden-Württemberg

Den beiden Radsportverbänden in Baden-Württemberg und ihren ausrichtenden Vereinen ist es auch für 2013 gelungen, für die Radrennsportler/innen aller Altersklassen interessante Rennserien zu organisieren. Kernstück dabei sind die Rennserien um den LBS Cup Baden-Württemberg. Beim Ausrichterseminar an der Landessportschule Albstadt wurden heute die Leitlinien für die Saison 2013 festgelegt und ein hoch attraktives Sportprogramm verabschiedet: Gilt der LBS Cup in Baden-Württemberg doch nach der Rad-Bundesliga als eine der wichtigsten Rennserien im Straßenradsport.

Die Landesbausparkasse fördert den Jugend- und Amateursport und wird 2013 die LBS Cup Rennserien in den Alterskategorien Jugend, Junioren, Männer/ Amateure, weibl. Jugend, Juniorinnen und Frauen powern. Jede der Kategorien umfasst 6 bis 7 hochwertige Straßensportveranstaltungen. Mit im Sportprogramm dabei ist im Juli das Etappenrennen um die LBS Cup Team Tour. Auf alle Etappensieger/innen wartet wieder das begehrte LBS Cup Siegertrikot, die jeweiligen Spitzenreiter/innen tragen das LBS Cup Leadertrikot und die LBS Cup Jahressieger/innen dürfen sich über Pokale und wertvolle Preise freuen. Neu ist, dass bei den weiblichen Klassen der LBS Cup national und für den kleinen Grenzverkehr geöffnet wird. Damit können ab diesem Jahr auch die benachbarten Schweizerinnen oder Pfälzerinnen um das Spitzenreiter-Trikot spurten. Die Mannschaftswertung im LBS Cup bei den Männern und Frauen hat einen sehr hohen Stellenwert, denn die drei besten Teams aus dem „Ländle“ gewinnen die Medaillen der Baden-Württembergischen Team-Meisterschaft.

Für die Senioren werden unter dem Patronat des Radbekleidungsherstellers GONSO und von KED-Helmsysteme 6 Straßenwettbewerbe um die Baden-Württemberg-Liga durchgeführt. Die drei Senioren-Altersklassen werden in der Liga getrennt gewertet und die Etappensieger in der jeweiligen Altersklasse gewinnen das GONSO-KED-Ba-Wü-Trikot. Für die Jahresgesamtwertungen sind Sachpreise von KED und GONSO ausgelobt und die neu ausgeschriebene Teamwertung um die Baden-Württembergische Mannschaftsmeisterschaft erhöht die sportliche Spannung noch mehr.

Fortgesetzt und ausgebaut wird die in Vorjahr gegründete Jedermann-Rennserie um die „AOK-KERN offene württembergische Meisterschaft“. Insgesamt 8 attraktive Jedermann-Radrennen stehen von Juni bis September im Kalender. Die Etappensieger/innen gewinnen dabei das AOK-KERN-Trikot“, die Spitzenreiter-Wertung zeichnet den/ die Spitzenreiter/in aus und nach der finalen Etappe in Wangen im Allgäu gewinnen die TOP 3 einer jeder Klasse Ehrenpreise und die Meisterschafts-Medaillen.

Ulrich Bock

Württ. Radsportverband e.V.

Komm. Radrennsport

Auch 2013 (am 12. Mai) zu Gast in Ellmendingen: Der LBS-Cup

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Berichte aus dem Trainingslager in Peniscola/Spanien

Vom 09.02. (Ankunft) bis 23.o2.2013 (Rückfahrt) holen sich die Ellmendinger Rennfahrer der Klassen U17 bis Elite unter Anleitung von Trainer Wolfgang Schendzielorz den letzten Feinschliff für die anstehende Saison.

An dieser Stelle werden Tagesberichte der Sportler mit ihren Eindrücken von den Trainingsausfahrten veröffentlicht.

Bilder aus Spanien findet ihr unter

http://www.facebook.com/rsv.ellmendingen

Die Berichte sind aktualisiert bis 22.02.13


Freitag/Samstag 08.02./09.02.13 von Martin

Anreise / oder auch die Flucht vor dem Winter:

Am 08.02. hatten die Vorbereitungen für das Trainingslager ihren Höhepunkt erreicht und es galt die Fahrzeuge für die Abfahrt um 23:00 Uhr zu beladen. Das Verladen der Taschen und Räder stellte den Packmeister dieses Jahr vor eine größere Herausforderung, da im Gegensatz zu den Jahren zuvor weniger Stauraum zur Verfügung stand. Alle Gepäckstücke fanden dennoch ihren Platz und die Abfahrt konnte kommen. Auf Grund des herankommenden Wintereinbruchs startete der Tross der Ellmendinger dann schon um 22:00 Uhr in Richtung Peniscola. Nach der Fahrt durch das winterliche Frankreich, mit teilweise geschlossener Schneedecke auf den Autobahnen, erreichten die Fahrer gegen 14 Uhr das Hotel und konnten mit dem Einchecken und Ausladen beginnen. Gegen 15:30 Uhr traf man sich zu einer ersten Runde um die Beine zu lockern und das Trainingsgebiet teilweise kennen zu lernen. Nach einer mehr oder weniger lockeren Runde und einer Stärkung am Hotelbuffet ging der Abend recht früh zu Ende um die Kräfte für den ersten Trainingstag zu sammeln.

Verstauen will gelernt sein: Martin Rupf kanns

Sonntag  10.02.2013 von Manu und Max

Nach der ersten Nacht in Spanien, machten wir Rennfahrer uns auf den ersten Frühsport in Spanien zu absolvieren. Dabei genossen wir den herrlichen Sonnenaufgang und tankten erste Sonnenenergie. Beim Frühstück stieg die Vorfreude auf eine erste längere Trainingsausfahrt unter herrlichen (sonnigen und milden) Bedingungen. Gleich nach der Abfahrt vom Hotel wurde klar, dass heute im Gegensatz zu dem vorherigen Tag Windstille herrschte. Die Trainingseinheit verging dabei wie im Flug und nach einem kleineren Anstieg nach St. Magdalena , an dem Christian vor lauter Druck seine Kette sprengte, kamen wir wieder am Hotel an und absolvierten bei Sonnenschein eine weitere kleinere Runde um Benicarlo herum. Nach dem Auslesen der Trainingsdaten verbrachten wir den restlichen Sonntag mit den typischen Rennfahreraktivitäten wie z.B Schrauben, Schlafen und Essen

Montag 11.02.2013 von Manu und Max

Nach dem frühen Aufstehen um ca. 7.00 Uhr morgens machten wir uns gemütlich bereit für eine erneute Frühsporteinheit. Dabei merkten wir, dass es an diesem Tag etwas windiger ist, als die vorherigen Tage was eine anstrengende Trainingsrunde ankündigte. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es aufs Rad um eine anspruchsvolle Trainingseinheit im spanischen Hinterland zu absolvieren. Auch an diesem Tag war die Sonne ein stetiger Begleiter. Nach dem Aufstieg nach Cevera, bei dem es schon erste Verluste gab, wurde klar, dass dies keine einfache Einheit werden würde.Anschließend ging es über Sant Mateu  weiter nach Tirig. Nach der Ortschaft Tirig eröffnete sich für die Ellmendiger Schwalben ein Landschaftliches Highlight durch den Canyon nach Albocasser, was auch gleichzeitig der höchste Punkt der Ausfahrt war. Anschließend ging es in eine rasante Abfahrt, an der Christian im Windschatten des Ellmendinger Begleitfahrzeug Geschwindigkeiten jenseits von Gut und Böse erreichte.

Zwei streunende Hunde wurden einigen Fahrern bei der Abfahrt fast zum Verhängnis, als diese die Straße aus dem nichts überquerten. Nach dieser Abfahrt und einem weiteren Anstieg in Richtung Tirig ging es  über den gleichen Weg wieder heimwärts. Nach dem wir am Hotel angekommen waren, folgte wie jeden Tag das Uhrenauslesen und manche Rennfahrer verschlug es noch in die örtlichen Einkaufsläden um die Speisekammern zu füllen.

Dienstag 12.02.13 von Moritz

Morgens beim Frühsport stellten die Ellmendinger Schwalben fest, dass  ein so rauer Wind weht, dass nicht gefahren werden konnte.  Das anstehende Training wurde daher auf zwölf Uhr verschoben. Auch der ursprünglich für heute angesetzte Fototermin musste ausfallen, da Wolfgang befürchtete dass der Wind seine Kamera umwerfen würde. So setzte sich der Tross der Schwalben erst gegen Mittag in Bewegung um bald zu bemerken dass der Wind nicht wirklich nachgelassen hat. Trotzdem fuhren die Schwalben die vorgegebenen  Kilometer und genossen dafür umso mehr die Rückenwindpassagen. Da heute kein Uhrenauslesen an stand und es vor dem Abendessen noch reichlich Zeit gab, verschlug es das Gros der Fahrer in die örtlichen Shoppingmals,  um sich mit passender Frühjahrskleidung einzudecken.

Mittwoch 13.03.2013 von  Lisa

Heute standen alle Rennfahrer bis auf Max 15 min eher auf,  um das Geburtstagskind mit einem Ständchen vor seinem Hotelzimmer zu überraschen. Dies klappte mehr oder minder gut und Max freute sich sichtlich über alle Glückwünsche und die Geschenke sowohl von seinen Eltern als auch von den Rennfahrer. Letzteres bringt ihn seinen Wunsch zu einem begehbaren Kleiderschrank definitiv näher. Anschließend folgten traditionsgemäß eine kleine Joggingrunde und das Dehnen. Wolfgang und Martin stellten dabei fest, dass es überraschenderweise nahezu windstill war, doch dies sollte sich zum Mittag hin noch ändern. Das reichhaltige Frühstück wurde mit einem zuckersüßen Stück vom Geburtstagskuchen für jeden abgerundet. Gestärkt zogen die Rennfahrer ihre aktuellsten und saubersten Trainingsklamotten an, denn es war Zeit für den Fototermin. Diesmal im Innenhof des Hotels, waren zuerst die Aktiven und danach die Begleiter das Motiv für Wolfgangs Bilder.
Als die Fahrer in Richtung Calig losgefahren waren, merkten sie sofort, dass der Wind nordische Verhältnisse angenommen hatte. Ein kleiner Trost war, dass auch heute die Sonne schien und uns zu Beginn der Ausfahrt der Anstieg nach Cervera erspart blieb. So fuhren wir zunächst nach Sant Jordi, dann über ein paar Hügel nach Sant Mateu und Tirig. Spätestens jetzt war allen bewusst, dass der Wind genauso Schmerzen bereiten kann wie die Berge. Auf dem Rückweg passierten wir noch einmal Cervera, um dann mit einem kleinen Abstecher wieder in Peniscola anzukommen. Aufgrund der erschwerten Bedingungen am heutigen Tag, erließ uns Wolfgang die Extrarunden. Das Nachmittagsprogramm gestaltete sich ähnlich wie die vorherigen Tage. Zuerst wurden die Uhren ausgelesen, anschließend konnten die Fahrer ihre geleerten Speicher in Form von Essen und Schlaf auffüllen.

Donnerstag 14.02.2013 von Tristan

Wie bisher jeden Morgen fand der Frühsport um 8 Uhr statt. Wir joggten etwas auf dem Fußweg und bogen dann auf den Strand ab und trafen uns vor dem Bademeister-Aussichtsturm wieder. Wolfgang nutzte die Gelegenheit um weitere Bilder zu schießen. Nach dem Frühstück erwarteten wir laut Vorhersage ca. 22 ° und freuten uns, als das auch eintraf. Am vorletzten Tag des ersten Blocks fuhren wir über Peniscola eine wellige Straße nach Cevera, wo auch die restlichen Fahrer aus dem Auto entlassen wurden. Das Wetter wurde immer besser und Wolfgang gab schon früh die Freigabe  Arm- und Beinlinge auszuziehen, doch das wurde in diesem Moment noch nicht ernst genommen. Wahrscheinlich hatte unser Coach die Heizung im Auto noch eingeschaltet, denn draußen war der Wind kühl und frischte in Richtung Cati immer mehr auf. Nach einer weiteren K3 ging es über den Canyon zurück nach Sant Mateu und auf den üblichen Heimweg. Nach einer frühen Attacke von Simon entwickelte sich ein Verfolgungsrennen zwischen Simon, der mit Moritz und Tristan an der Spitze fuhr und Christian sowie Sebastian, die sich auf die Verfolgung machten. Es kam zu  einem spannenden Fotofinish von Simon und Moritz. Auf die Auswertung der Fotos wird noch gewartet.

Freitag 15.02.2013 von Hans

„kleine Königsetappe“

Nach einem mäßigen Frühstück und viel blödem quatsch, fuhren wir schon um 9 Uhr morgens auf die verdammt knallharte Runde, nach sieben Tagen dauerknechten  im  Sattel. Die frühere Startzeit rührte daher, dass Pia Weber und Matthias Beier erst zu diesem Zeitpunkt anlässlich der  Klausuren eingeflogen wurden.  Die Runde führte uns von Benicarlo über Calig, San Jordi, Traiguera, San Rafael und La Senia. Bis hier war das Höhenprofiel mehr oder weniger flach. Als wir den berüchtigten Stausee passierten fanden wir uns wieder mitten in einem äußerst langen, windigen und schlecht asphaltierten Anstieg bis Boixar. Ab hier wurde das Gelände wellig und der Asphalt grenzwertig bis   Castell de Cabres. Als zweiten Pass passierten wir hinter Morella noch den Port de Queroll, bevor es über  Xert, St Mateu, Cervera und Calig zurück nach Benicarlo ging. In Peniscola angekommen zwangen uns die fehlenden Kilometer zu einer windigen Zusatzrunde. Nach dieser Runde mit reichlich Wind und Höhenmetern freuten sich alle auf den ersten Ruhetag.

Samstag 16.02.2013 von Martin

RUHETAG:

Am 16.02. stand für einen Teil der Schwalben der erste Ruhetag in diesem Trainingslager an. Max, Moritz, Franzi und Manuel mussten leider schon die Heimreise antreten, wurden aber teilweise durch Pia und Matthias ersetzt. Während Matthias und Pia die erste „richte“ Runde über Calig, Sant Jordi, Xert und San Mateu drehten, konnten es die anderen Schwalben ohne den sonst obligatorischen Frühsport anderen ruhiger angehen lassen, etwas länger schlafen und eine ruhige Runde über Vinaros, Calig und einem kleinen Abstecher auf die örtliche Radrennbahn drehen. Nach einem Einkaufsbummel im nahegelegenen Einkaufszentrum, um die Speisekammern wieder aufzufüllen, klang der viel zu kurze Ruhetag in Richtung Abendessen aus und es bleibt zu hoffen, dass alle gut erholt in den nächsten Trainingsblock inkl. Königsetappe starten können

Sonntag 17.02.2013 von Christian

7 Uhr 50: In den Zimmern der RSV Radler stehen nun auch die Letzten die  „Langschläfer“ auf, um sich auf das alltägliche Prozedere des Frühsports vorzubereiten.

8 Uhr 01: Es werden Geldstrafen in unbekannter Höhe an vier nicht namentlich genannte „Langschläfer“ verhängt.

8 Uhr 20: Aufgrund der geringen Teilnehmeranzahl in der zweiten Woche, ist der Frühsport ungewohnt früh beendet.

8 Uhr30-9 Uhr 10: Die letzten Fahrer verlassen nach einem reichhaltigen Frühstück den Essensaal des Peniscola Plaza, um sich auf die heutige (vermeintlich einfache) Trainingsetappe über180km vorzubereiten.

10 Uhr 00: Pünktlich um 10 Uhr werden noch Sponsorenfotos gemacht, auch um zu zeigen wie dankbar wir für die Unterstützung durch die diversen Sponsoren sind.

10 Uhr 10: Endlich Abfahrt auf die lange, kräftezehrende Etappe durch das schöne spanische Hinterland.

10 Uhr 20-13 Uhr 00: Den Anfang der Etappe bildet die fast schon alltägliche Einfahrt ins Trainingsgebiet Calig über Cervera bis nach San Mateo über leicht welliges Gebiet, danach leicht ansteigend über Tirig nach Albocasser, ab Albocasser sollten wir in das eigentlich Trainingsgebiet des heutigen Tages vorstoßen.

13 Uhr 10-14 Uhr 30: Nach einem kleinen, nicht gewollten Umweg bei Vall d‘Alba, positionierten ich die schnellen, nicht so bergfesten Fahrer vorne in der Trainingsgruppe, um sich eine perfekte Ausgangsposition für den nun anstehenden Anstieg zu sichern. Nach gut 15 km Anstieg war das Dach des heutigen Tages erreicht, auf gefühlten 2000m ü. N.n.   Die Gruppe war zwar in viele kleine Teile gespalten, dennoch mußten die Ersten nicht lange auf die Letzten warten. Über leicht welliges bergiges Hinterland fuhren wir über Vilar de Canes wieder zurück nach Albocasser. Ein persönliches Highlight für Mathias war die zweimalige Überquerung des Meridian, der unser Trainingsgebiet bei Albocasser kreuzt.

14 Uhr 40-16 Uhr 00: Nach der Fahrt durch Albocasser  hatten wir schon den Geruch unserer Nudeln in der Nase, was den Nach-Hause-Weg ungemein verkürzte. Nichtsdestotrotz mussten wir bei La Salsadella noch einen giftigen Anstieg über drei steile Kilometer hinter uns bringen, auch hier wurden kurz die Messer gezeigt, dennoch konnte sich keiner der 9 Fahrer entscheidend absetzen. Den letzten Teil der bisher längsten
Etappe, bildete die Nationalstraße in Richtung Peniscola, für die Fahrer im
Windschatten eine willkommene Chance um die geschundenen Beine etwas zu
lockern, für den einen Fahrer in der Führung eine letzte Möglichkeit um sich zu
beweisen. Einen ansprechenden Abschluss bildete die gemeinsame Fahrt über die
Promenade von Peniscola, auch hier wurden nochmals die (Bein)-Muskeln gezeigt,
um einen bleibenden Eindruck bei den Einwohnern zu hinterlassen.

Montag, 18.02.2013 von Simon

Königsetappe

Am heutigen Montag stand die diesjährige Königsetappe an. Wie immer begann der Tag mit Frühsport, danach folgte das Frühstück und pünktlich um 10 Uhr wurden die Drahtesel bestiegen. Unser Ziel für den heutigen Tag war der in der Nähe von Tortosa liegende Mont Caro (22km Anstieg auf eine Höhe von 1447m mit Steigungsprozenten zwischen 2.7-19,7%). Allein für den Anstieg brauchten die Spitzenreiter Martin und Simon 1 Stunde und 11 Minuten. Schon auf den ersten Meter zersprengte der extrem anspruchsvolle Anstieg die Trainingsgruppe in ihre Einzelteile. Aufgrund der unangenehmen Witterungsbedingungen am Gipfel konnte daraufhin nicht auf alle Himmelsstürmer gewartet werden, sodass für das Shooting am Gipfelkreuz nur drei „Models“ zur Verfügung standen. Die restlichen Fahrer wurden auf der Abfahrt nach und nach eingesammelt. Nach einer kurzen Aufwärmphase im Tal konnte der Heimweg dann recht zügig in Angriff genommen werden und mit recht vielen Berg-km in den Beinen kamen die Schwalben erschöpft und (mehr oder weniger) glücklich zurück ins Nest.

Dienstag, 19.02.2012 von Sebastian

RUHETAG

Wow, schon wieder Dienstag – das heißt in diesem Fall Ruhetag, wohlverdienter Ruhetag. Somit wird unser gewohnter Rhythmus (nun richtig geschrieben, dank der tollen Sendung „Beauty und Nerd“) gebrochen, ich glaube ich wunder mich noch kurz warum der wohlige Klang des IPhone 4 oder 5 Weckers nicht wie gewohnt um 7:45 anfängt uns aus unseren Träumen zu holen, schlafe aber dann gut getimt, um noch etwas Essbares vom Frühstücksbuffet zu ergattern, bis zwei Stunden vor Dorfschlag 12. Interessanterweise trifft man dort an Tagen wie diesen zu so einer „the early bird kann mich mal“ Zeit auf so manch anderen Teamkollegen und so kann auch der weitere Tagesablauf mehr oder weniger präzise abgestimmt werden. Irgendwann mache ich mich mit Pia auf, eine Sightseeing-Tour auf dem Rad zu unternehmen, offiziell als Training im Kompensationsbereich getarnt. Bevor es auf die Straße geht führt uns der Weg durch die Tiefgarage des Hotels, wo wir zwei gelb-pink bekleidete Radfahrer sichten, die dort, gut geschützt vor zuviel Tageslicht, frischer Luft und nassen Strassen, ihre Runden kreisen. Nachdem die Beine mehr oder weniger locker gefahren wurden, machte sich der Ellmendinger Tross auf zur letztmaligen großen Einkaufstour, um sich für die letzten drei Trainingstage und deren Regenerationsphasen angemessen mit hungerstillenden Waren und anderen Genussmitteln einzudecken. Und wenn man schon mal unterwegs ist, kann man die Gelegenheit nutzen und noch kurz in einer Pizzeria halt machen, um festzustellen, dass die Spanier obwohl sie keine Italiener sind, doch ordentliche Pizzen/Pizzas machen können. Natürlich darf an einem richtigen Ruhetag der Besuch des hoteleigenen Spa- und Wellnessbereich nicht fehlen – und so machen sich sechs von uns vor dem Abendessen auf ins Reich der weißen Bademäntel, Badeschlappen und Badehauben. Na, wenn wir dann mal nicht bereit für die restlichen Trainingstage sind!

Mittwoch, 20.02 2013 von Matthias

Nach einem entspannenden Ruhetag finden die Schwalben heute zurück in den Trainingslager-Alltag, also Frühsport um 8:00 Uhr. Nach einer mehr oder weniger ausführlichen Dehnrunde geht es weiter zum Frühstück, wo wir wieder dazu angehalten sind, so viele Kalorien in so kurzer Zeit wie möglich zu uns zu nehmen. Das obligatorische Bananenklauen am Ende des Frühstücks beherrschen in der zweiten Woche nun auch alle.

Auf dem Rad erwartet uns dann eine flache bis wellige Runde bei bestem Sonnenschein. Lediglich der Wind hemmte unsere Freude, denn der steht uns auf dem Hinweg ab Sant Mateu beständig im Gesicht. Nach unserer Anfahrt ins Trainingsgebiet fahren wir dann ein längeres Stück auf der Landstraße um später in ein welliges und abgelegenes Gebiet zwischen dem Meer auf der einen und den größeren Bergen auf der anderen Seite abzubiegen. Hier fahren wir eine größere Schleife, wobei der Wind etwas nachlässt und das Quecksilber den 20° gefährlich nahekommt.

Den Rückweg treten wir erneut über die Landstraße nach Sant Mateu an, mit dem unerwarteten Unterschied, dass der Wind nun scheinbar seine Richtung geändert hat. Auf Höhe Calig biegen wir dann auf eine kleine Straße ab, die uns entlang zahlreicher Orangenplantagen zum Ortseingang Benicarlo führt. Am Hotel angekommen fehlen uns dann noch drei Kilometer zur Vervollständigung der heutigen Vorgabe und so entschließt sich die Gruppe unter dem ermatteten Protest eines hier namentlich nicht genannten Sprinters, diese noch durch eine kleine Runde zu erfüllen. Nach dem Uhrenauslesen führt uns unser Weg noch schnell zum nächstgelegenen Supermarkt um uns mit Süßigkeiten für das heutige Finale des “Bachelors” einzudecken.

Donnerstag,  21.12.2013 von Pia

Heute stand die vorletzte Etappe im sonnigen Spanien an. Nach der täglichen Morgengymnastik stärkten sich die Schwalben am Frühstücksbuffet, welches nur für uns um Butter erweitert wurde. Gesättigt traf man sich dann wie gewohnt um 10 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Hotel, jedoch verzögerte sich der Start noch um eine weitere Stunde. In dieser Zeit lernte so manch einer unter uns die Unterschiede zwischen Schalt- und Bremszügen kennen.  Gegen 11 Uhr war es dann aber soweit: Die 9-Mann starke Truppe startete auf üblichem Terrain Richtung Cervera nach Sant Mateu. Nachdem passieren des Canyons erwartete uns das immer sehr windige und stetig leicht ansteigende Tal, welches am Fuße des berühmt berüchtigten Ares endet. Dort erwartete uns ein Anstieg hinauf in die Kälte (sofern man bei 9°C von Kälte sprechen kann). Immerhin wurden wir in diesem Jahr vom Regen verschont. Angeführt von Matthias und seinen neuen Schaltzügen (ja lieber Matze, mit Elektroschaltung wäre das nicht passiert!!) erreichten wir das Plateau. Von dort aus durchquerten wir anschließend eine Windradlandschaft, die uns das Radfahrerleben nicht gerade erleichterte. Dann ging es aber endlich über eine schöne Abfahrt hinunter ins wärmere Tal, wo wir zügig die Heimreise antreten konnten. Noch einmal durch den Canyon anschließend den Anstieg nach Cervera hoch, von wo aus es dann eigentlich kontinuierlich abfallend ein Zuckerschlecken bis zum Hotel wäre. Den verbleibenden 6 Amateurfahrern und dem einzigen Juniorenfahrer genügte die anspruchsvolle Stecke jedoch noch nicht, weshalb ein Duell „C-Fahrer gegen A-Fahrer“ eröffnet wurde, das aber nennenswerter Weise von Tristan – dem Junior in unserer Runde – aktiv mit bestimmt wurde. Die Ausreißversuche von Sebastian, Tristan und Hans wurden durch das ambitionierte Fahren von Martin immer gestellt, so dass es dann letztendlich doch auf den Schlussspurt am Ortsschild Benicarlo ankam. Diesen gewann der Sprintfavorit Christian, nachdem Simons Sieg aberkannt wurde, da er nicht wie besprochen mit Juniorenübersetzung fuhr.  Unwissenheit schützt auch bei den Schwalben vor Strafe nicht.

Freitag, 22.02.2013 von Martin

Am letzten Tag unseres Trainingslagers klingelte der Wecker etwas später als an den anderen Trainingstagen, da uns der morgentliche Frühsport erlassen wurde und uns somit etwas mehr Zeit für den Schlaf bleib. Auf dem Weg zum Speisesaal hörten wir dann ein ungewohntes Geräusch auf dem Dach des Übergangs. Es REGNETE zum ersten Mal in diesem Jahr an einem Trainingstag. Während der üblichen Nahrungsaufnahme wurde dann beschlossen die Abfahrt vorerst auf 12Uhr zu verlegen um vielleicht besseres Wetter zu haben. Gegen 11Uhr wurde dann der Treffpunkt für 11:30Uhr festgelegt und es zeigten sich auch erste Sonnenstrahlen. Von Sonne und Wind begleitet machten sich die 8 Schwalben (Lisa durfte eine lockere Runde drehen) auf den üblichen Weg über Cervera nach Sant Mateu um von dort Richtung Tirig zu fahren und auf etwa halben Weg nach Salzadella abzubiegen. Wieder in Sant Mateu angekommen ging es weiter in Richtung Chert , über die Nationalstrasse bis La Jana und weiter nach Cervera. Um noch ein paar weitere Kilometer sammeln zu können, ging es mit einer weiteren Schleife nicht auf dem direkten Weg zurück nach Peniscola sondern über Sant Jordi auf einem bisher unbekannten Weg (den Edel für uns erkundet hat) nach Calig. Mit Rückwind wurden die letzten 10 Kilometer des Trainingslagers von Calig nach Peniscola in Angriff genommen. Wieder am Hotel angekommen, wurde beim Verkünden der Uhrzeit des Verladens auch dem Letzten klar dass es wieder zurück in Richtung Deutschland geht.

Nach 2 Wochen mit reichlich Sonne, Wind, Bergen und Kilometern können wir den ersten Rennen entgegen sehen und die aufgebaute Form weiter verbessern.

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Erfolgreiche Saisonbilanz der Ellmendinger Schwalben

Im Jahr 2012 bestritten unsere Rennfahrer auf Straße, Bahn, MTB und Cross insgesamt

663 Rennen

Dabei erzielten sie

Siege:                                     34 (5,1 %)

Zweite Plätze:                        40 (6,0 %)

Dritte Plätze:                          37 (5,6 %)

Podestplätze insgesamt:        111 (16,7 %)

Plätze 4 bis 10:                       142 (21,4 %)

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften auf Straße und Bahn konnten unsere Radsportler zahlreiche Titel und Medaillen in allen Altersklassen gewinnen.

Der RSV Schwalbe Ellmendingen bedankt sich herzlichst bei seinen Mitgliedern, Sponsoren und Freunden für die Unterstützung in der vergangenen Saison und wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

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Gelungene Jahresabschlussfeier im Ellmendinger Löwen

Fast 90 Vereinsmitglieder und Freund der RSV Schwalbe Ellmendingen trafen sich im Saal des Restaurants „Zum Löwen“ um die vergangene Radsportsaison Revue passieren zu lassen und um die erfolgreichen Aktiven, Trainer und Betreuer auszuzeichnen. Ein Highlight der Veranstaltung war einmal mehr der Lichtbildvortrag von Wolfgang Schendzielorz, bei dem er einen Bogen vom Wintertraining über das Trainingslager in Peniscola bis hin zum letzten Renntag seiner Schützlinge in Bruchsal spannte. Bei der Vorstellung und Ehrung der Rennfahrer wurden besonders die Erfolge von Roland Golderer hervorgehoben, der seit nunmehr fast 20 Jahre auf nationaler und internationaler Ebene die Farben unseres Vereins vertritt. Herausragend auch die Ergebnisse von Simon Henke, der mit dem Team Rothaus die Junioren-Bundesliga gewonnen hat und bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Achkarren den Landestitel nach Ellmendingen holte. Bei den Senioren setzte mit Wilfried Göhringer ein Sportler aus der Winzergemeinde mit Top-Ten Platzierungen bei Welt- und Europameisterschaften im Straßenrennsport ein Ausrufezeichen. Auszeichnungen gab es auch für zahlreiche Titel und Podestplätze bei den Bahn-LV Meisterschaften in allen Altersklassen.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von der „Summerfield Blues Band“ mit RSV-Vorstand Kuno Epple, die für ihre Blues und Country-Music Vorträge mit tosendem Applaus belohnt wurde.

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Weinprobe mit Uschi und Kuno

Rund 15 Gäste konnten Vorstand Kuno Epple und seine Uschi zu einer Weinprobe im Vereinsheim in Niebelsbach begrüßen. Insgesamt wurden acht Sorten, vom Pinot blanc aus dem Elsass bis zum württembergischen Lemberger verkostet, auch ein Eigenanbau vom letzten Weinberg in Obernhausen wurde kredenzt. Fachkundig trug Uschi die Geschichte der einzelnen Rebsorten vor und beschrieb bildhaft die Geschmacksnuancen der Weine. Zum Abschluss der gelungenen Premiere wurde ein zünftiges Vesper mit Wurst, Käse und Brot aus der Region serviert.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gastgebern und hoffen auf eine Fortsetzung.

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Gesamtsiegerehrung des Erdgas-Schüler-Cups 2012 in Keltern-Dietlingen

Am Sonntagnachmittag den 11.11. war die Mehrzweckhalle in Keltern-Dietlingen einmal mehr Schauplatz der Gesamtsiegerehrung im Rahmen des Erdgas-Schüler-Cups für den Rennsportnachwuchs, der auch in seiner 15. Auflage ein überwältigender Erfolg war. Im Jahr 1998 nicht zuletzt dank der Gasversorgung Süddeutschland und den Verantwortlichen des RSV Schwalbe Ellmendingen ins Leben gerufen, hat diese Rennserie eine in der Bundesrepublik einmalige Erfolgsgeschichte geschrieben, deren Resultat sich in den Siegerlisten vieler regionaler und überregionaler Meisterschaften niederschlug. So nahmen in auch diesem Jahr mehr als 150 Fahrerinnen und Fahrer an den sechs Rennen im Rahmen des Erdags-Schüler-Cups teil, die jetzt in Keltern verdiente Ehrungen in Form von Pokalen entgegennehmen durften.

Die Halle in Keltern-Dietlingen war bis auf den letzten Platz besetzt, als Moderator Sebastian Hautli aus Freiburg die Veranstaltung eröffnete, Er begrüßte die Gäste in herzlichen Worten. Sein besonderer Gruß galt dem Präsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer , Rudolf Scharping, der eigens zu diesem Ehrungsnachmittag angereist war, sowie die Präsidenten des Badischen Radsportverbandes, Herbert Jacob aus Mühlhausen und den Präsidenten des Württembergischen Radsportverbandes, Hans Lutz, der im Jahr 1972 als aktiver Radfahrer bei Olympia in München eine Goldmedaille gewann. Last but not least begrüßte er die Medienreferentin Angela Grether von der Gasversorgung Süddeutschland, ohne deren Engagement es diese Rennserie für den Radsportnachwuchs mit Sicherheit nicht gäbe.

Sebastien Hautli bedankte sich bei allen Fahrern und Funkionären für ihr Engagement im Rahmen des Radsports. Ein besonderer Dank ging aber an Angela Grether, Karl-Heinz Kaiser, dem Geschäftsführer des RSV Schwalbe Ellmendingen, der für die Organisation und Koordination der Rennserie verantwortlich ist und an Karl Scherzer, der für den Ergebnisdienst sorgt.

In einem Interview ging dann Rudolf Scharping auf den hohen Stellenwert des Erdgas-Schüler-Cups für den Nachwuchs ein. Es sei sehr wichtig, dass hier Freude am Sport vermittelt wird. Er bezeichnete den Radsport als eine gelungene Synthese von Einzelleistungen und Teamwork. Nicht ohne Stolz verwies er auf die großen Erfolge des deutschen Radsports, der bei Welt-und Europameisterschaften sowie bei Olympia in London zur erfolgreichsten Radsportnation wurde. Er bezeichnete es als sein ganz besonderes Anliegen, die als Betrüger entlarvten Dopingsünder aus dem Radsport hinaus zu befördern, um ehrlichen Sport zu garantieren.

Nach weiteren Interviews mit Angela Grether, Herbert Jacob und Hans Lutz ging dann die Siegerehrung über die Bühne. Hierbei erhielten die Sieger und Platzierten aus der Hand der Verbandsvorsitzenden und Rudolf Scharping die Pokale.

Der Mannschaftspreis für das erfolgreichste Team ging an den RSV Oberhausen vor den punktgleichen Mannschaften der TSG Leutkirch und des RSC Biberach. Der RSV Schwalbe Ellmendingen belegte in dieser Wertung Rang sieben.

Im Rahmen der Siegerehrung im Erdgas-Schüler-Cup ging auch die Siegerehrung der Rennserie Baden-Pokal über die Bühne. Auch hier gab es für die Sieger und Platzierten Pokale. Für die Auflockerung des Programms sorgten der Auftritt des Tanzmarienchens Jaqueline Kuhn vom Karnevalsvereins „Die Klemmer“ aus Gräfenhausen und ein Auftritt der Musicalgruppe der TG Stein, die für ihre temperamentvollen und fetzigen Präsentationen aus dem Musical „Grease“ stürmisch gefeiert wurden.

Ergenisse unter:

www.brmb-jugend.de.
www.gvs-erdgas.de

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Badenpokal und Erdgas Schülercup am 11. November 2012 mit gemeinsamer Siegerehrung in Keltern-Dietlingen – BDR Präsident Rudolph Scharping hat sich angekündigt

Der GVS Erdgas-Schüler-Cup Baden-Württemberg wurde in diesem Jahr bereits zum fünfzehnten Mal ausgetragen. Wir haben spannende Radrennen und attraktiven Sport erlebt. Nachdem nun alle sechs Etappen der Rennserie 2012 gefahren sind, stehen die Sieger und Platzierten fest. Erstmals werden die Gesamtplatzierten der Badenpokal Serie an diesem Tag parallel geehrt, was in diesem Jahr aus logistischen Gründen notwendig wurde. Auch der Badenpokal sucht seinesgleichen und ist seit vielen, vielen Jahren fester Bestandteil im Rennkalender. Im Rahmen der Schlussetappe des GVS Erdgas Schülercup in Bruchsal lüftete Rene Lechner das Geheimnis und kündigte an, dass die Serie auch in der Saison 2013 landauf- wie landab den Nachwuchs begeistern wird. Welchen Stellenwert die Serie hat beweist einmal mehr die Zusage von BDR-Präsident Rudolph Scharping zur Gesamtsiegerehrung in diesem Jahr.

Die Verantwortlichen laden alle Gewinner und ihre Familien und Freude zur Gesamtsiegerehrung des GVS Erdgas-Schüler-Cup 2012 und des Badenpokal 2012 am Sonntag, dem 11. November 2012 um 14:00 Uhr in die Mehrzweckhalle Keltern-Dietlingen. Von den Ellmendinger Schwalben werden Plinius Naldi (U11), Marlene Janik, Katharina Becker (beide U13w), Johannes Janik und Johannes Becker (beide U15) für ihre Leistungen ausgezeichnet.

In beiden Rennserien auf Platz drei und vier: Marlene Janik (oben) und Katharina Becker

Gestartet wird ab 12:30 Uhr wie immer mit einer zünftigen GVS-Nudelparty. Danach beginnen um ca. 14:00 Uhr die Siegerehrungen.

Weitere Infos und Ergebnisse unter:

www.brmb-jugend.de.
www.gvs-erdgas.de.

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RSV Schwalbe Ellmendingen mit dem Sportförderpreis der Sparkasse Pforzheim-Calw ausgezeichnet

Mit Erfolg hat sich der rührige Radsportverein aus Ellmendingen um den Sportförderpreis 2012 beworben. Diese Auszeichnung der Sparkasse Pforzheim-Calw, die sich vor allem für den Breitensport in der Region stark macht, wurde am 11. Oktober in Calw an insgesamt 20 Vereine der Sportkreise Pforzheim und Calw verliehen. „Der Sportförderpreis dient auch dazu, die Aktivitäten der Sportvereine immer wieder aufs Neue ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“, betonte Sparkassendirektor Werner Neuweiler in seiner Laudatio.

Die Auszeichnung für besondere Verdienste im Radsport nahmen der 2. Vorstand Hartmut Peichl und, als Vertreter der Aktiven, Martin Rupf entgegen.

Auf dem Bild von links: Kuno Epple (1. Vorstand), Karl-Heinz Kaiser (Geschäftsführer), Dieter Öchsle (Filialdirektor Keltern der Sparkasse Pforzheim-Calw), Hartmut Peichl und Martin Rupf.

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Golderer fährt bei Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft auf Platz 37 ins Ziel

Der Ellmendinger Mountainbiker startete am Sonntag bei seiner vermutlich letzten Teilnahme bei Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften im französischen Ornans (Franche-Comté) und belegte bei dem extremen Rennen über 84 Kilometer und 3300 Höhenmeter den 37. Platz. Neuer Mountainbike Marathon Weltmeister 2012 wurde überraschend der Grieche Ilias Periklis vor dem amtierenden Cross Country Europameister Moritz Milatz (Freiburg) und dem Tschechen Kristian Hynek.

Da es schon am Vorabend des Rennens anfing ergiebig zu regnen, war die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke im französischen Jura über weiter Teile extrem schwer zu fahren, da viele Teile über erdigen Untergrund führten und damit schlammig und zum Teil unfahrbar wurden.

Da in der Startaufstellung einzig die Ergebnisse der UCI Word Series im Marathon zählten und TEXPA-SIMPLON Biker Golderer nur an einem Rennen der Serie teilnahm und punktete, musste er das Rennen von Position 87 aus aufnehmen. „Schon nach 500 Metern war mein schönes weißes Nationaltrikot komplett braun, da es gleich ordentlich durch den Matsch ging und mangels eines Anstiegs auf den ersten 4 Kilometern blieben alle Fahrer dicht beisammen, ehe sich in der ersten langen Bergaufpassage langsam die Spreu vom Weizen trennte“, beschrieb Golderer die erste Rennphase.

Bei Kilometer 35 befand sich Golderer auf dem besten Weg ein Topresultat unter den ersten 30 Fahrern der Weltmeisterschaft anzupeilen, als er einen schleichenden Luftverlust am Vorderrad bemerkte, den er zunächst durch eine vorsichtige Fahrweise kaschieren konnte, doch leider musste er vor dem rettenden Depot schon nachpumpen, nur um dort dann noch einmal anhalten zu müssen, um das Vorderrad zu tauschen, was etliche Plätze kostete, die er nur mühsam wieder aufholen konnte.

Das gelang ihm trotzdem auf der abschließenden 12 Kilometer langen Schlussrunde noch ganz passabel, so dass er am Ende mit dem 37. Platz sehr zufrieden sein konnte. Mit diesem Resultat wird der Ellmendinger am kommenden Wochenende zum internationalen Saisonabschluss nach Südfrankreich, zum Roc d’Azur, fahren, um dort die Leistung noch einmal zu bestätigen.

Schlammige letzte (?) MTB-WM: Roland Golderer

Golderer am Start beim Roc d’Azur – letztes Rennen für TEXPA-SIMPLON

Der Ellmendinger Roland Golderer war am vergangenen Wochenende zum letzten Mal für das Würzburger Team TEXPA-SIMPLON am Start des legendären Roc d’Azur im südfranzösischen Fréjus. Golderer fährt seit der Saison 2007 für das fränkische Team und startete bereits zum vierten Mal beim Roc Marathon am Freitag über 83 Kilometer und 2800 Höhenmeter und am Sonntag beim Roc d’ Azur über 56 Kilometer und 1800 Höhenmeter.

Sportlich war Golderer beim Sieg des tschechischen Olympiasiegers Jaroslav Kulhavy beim Marathon über 83 Kilometer mit Platz 47 und Platz 45 beim 56 Kilometer langen Rennen am Sonntag (Sieger Stéphane Tempier) nicht besonders glücklich: “Am Freitag hatte ich schlecht geschlafen und fühlte mich recht schlapp und am Sonntag musste ich das Rennen am Ende der ersten Startgruppe mit rund 500 Startern aufnehmen, da ich nicht auf der Liste des zuständigen Kommisärs stand und somit ständig am Überholen war, aber keine Chance mehr hatte eine gute Platzierung einzufahren.”

Insgesamt starteten bei den verschiedenen Wettbewerben von Donnerstag bis Sonntag rund  20.000 Teilnehmner. Golderer rechnete sich besonders beim Marathon über 83 Kilometer eine gute Platzierung aus, die er bei Kilometer 47 nach und nach aufgab, da er einfach keine Kraft mehr hatte und zudem Probleme mit dem Schaltwerk auftraten, so dass er die Strecke als “Radtourist” zu Ende fuhr und die Ausblicke aufs Mittelmeer genießen konnte. Bis dahin befand er sich noch in Reichweite zu Platz 20.

Am Sonntag stand das Saisonabschlussrennen an und Golderer freute sich trotz Starthandicap aus der letzten Reihe auf die anspruchsvolle Strecke bei schönstem Wetter durch das Mittelgebirge “Massif de L’Esterel” an der Côte d’Azur. Gänzlich aufholen konnte er die hintere Startposition nie, da es besonders an den ersten Engstellen immer wieder zu Staus kam, die zu absolutem Stillstand zwangen. Dieser Rückstand konnte nicht mehr kompensiert werden, aber trotzdem gelang es Golderer Platz um Platz gutzumachen und am Ende auf dem 45 Rang ins Ziel einzufahren.

Letzter Auftritt im Team TEXPA-SIMPLON: Roland Golderer

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