Berichte aus dem Trainingslager Peniscola
Am Nachmittag führen wir dann noch mit dem Teambus nach Castellon um den Decathlon unsicher zu machen. Die Fahrt dorthin erwies sich als schwierig da die Ausschilderung auch bereits an der Nationalstraße endete. Da wir ja eine Generation der fortschreitenden Technologie sind versuchten wir es mit unseren GPS fähigen Handys. Die Ortung war auch nicht sehr hilfreich und sehr ungenau. Nach ca. 45 min Suche fanden wir dann endlich unser Ziel. Schnell eingekauft und zurückgefahren hat es uns gerade zum Abendessen gereicht. Wir haben ja die Stadtrundfahrt nicht eingeplant. Im Anschluss des Abendessens mussten wir noch Verpflegung für die nächsten Tage einkaufen. Da wir schnell und Effizient einkaufen wollten, kamen wir auf die Idee unsere Funkgeräte, die wir im Training und auf der Autofahrt nutzten, mitzunehmen. Daraus wurde schnell ein riesen Spaß, den die hausinterne Sicherheit leider nicht mit uns geteilt hat. Christian hat dies für unseren Film alles aufgenommen und wurde von einem Sicherheitsmann auf ein Schild aufmerksam gemacht, dass man hier nicht filmen darf. Als dies geschah merkte der Sicherheitsmann, dass dies gar nicht auf dem Schild war. Frei nach dem Motto „Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.“ Konsequenz aus dieser Geschichte war dann, dass wir unsere Funkgeräte abgeben mussten und erst wieder bekamen als wir das Gebäude verlassen wollten, und Christian musste sein ganzes Filmmaterial löschen.
27.02.2012
Von Martin Rupf
Der zehnte Tag des Trainingslagers stand unter dem Motto „Königsetappe“. So versammelten sich vier Männerfahrer, eine Dame und ein Jugendfahrer schon um 9:00 Uhr auf dem Parkplatz um die lange Reise in Richtung Ebro-Delta anzutreten. Auf Grund von Verletzungen und Erkrankungen war die Gruppe leider dezimiert und der verbliebene Rest musste sich auf eine schwere Etappe einstellen. Zumindest das Profil des Tages versprach den Rennfahrern etwas entgegen zu kommen und nicht ganz so bergig zu werden, da es in Richtung des Ebro-Deltas flacher sein sollte als im „normalen“ Trainingsgebiet. Als das Ersatzmaterial und die Verpflegung im Teamwagen verstaut waren, ging es für die vier Elite-Fahrer über Calig, Sant Jordi in Richtung Traiguera. Dort angekommen drehte die Gruppe nach San Rafael ab um dann über Mas de Barberans, hier durften dann auch die Dame und der Jugendfahrer den Teamwagen verlassen, den ersten längeren Anstieg hinter Roquetes anzusteuern.
Da die Straße nach Alfara de Carles eine Sackgasse war, musste der Weg zurück nach Roquetes angetreten werden. Leider war auf den Wind kein Verlass, denn anstatt die Richtung zu ändern, frischte er mehr und mehr auf und blies den Fahrern zwischen Santa Barbara und Ulldecona so strak entgegen, dass ihnen durch den Teamwagen Windschatten gegeben wurde. Von Ulldecona wurde über El Pas und San Rafael der Heimweg eingeschlagen und es konnte weiterhin gut das Fahren in der Windstaffel geübt werden. Auf dem Weg von Sant Jordi nach Calig wurden die ersten Vorbereitungen für den Schlussspurt getroffen und es konnte sich eine 3-Mann-Gruppe mit Tristan, Manuel und Martin absetzen. Da sich die Verfolger nicht einig waren, konnte die Spitzengruppe den Sieg unter sich ausmachen. Die Männerfahrer waren heute cleverer und konnten einen Doppelsieg in der Reihenfolge Martin vor Manuel einfahren. Somit hatte die Königsetappe noch ein schnelles Ende gefunden und die Fahrer ließen den Tag nach dem Abendessen ruhig ausklingen. Zum Thema des flacheren Profils lässt sich noch sagen, dass auch heute mit 1890 Höhenmetern wieder einiges zusammen gekommen ist.
26.02.2012
Von Matthias Beyer
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