Berichte aus dem Trainingslager Peniscola

Bild: Wolfgang Schendzielorz

Das Terrain wird nun mehr und mehr welliger. Bei dem ein oder anderen machen sich die 12 Tage Spanien, die bereits in den Beinen stecken, bemerkbar. Da kommt die kleine Aufmerksamkeit von Papa Chris gerade recht -  irgendwoher zaubert er für jeden der Fahrer ein Ü-Ei. Der Versuch, das Kleinspielzeug während der Fahrt zusammenzubauen, bleibt ohne unfalltechnische Folgen. Die Schlusskilometer fahren wir  auf der bekannten Strecke, die üblicherweise in einem Ortsschildsprint endet. Lange Zeit sieht es heute jedoch danach aus, als ob es keinen Schlusssprint geben wird. Dann doch die Tempoverschärfung durch Chris. Sofort darauf folgt die Gegenattacke von Felix, die ihn schlussendlich das Ortschild als Erster überqueren lässt. Sollte noch erwähnt werden, dass dies nicht unerheblich damit zusammenhing,  dass die anderen in der Baustellen-Kreisel-Kombination durch einen Transporter ausgebremst wurden und es nur Felix, alias der Fuchs, gelang sich an diesem noch irgendwie vorbei zu mogeln.

29.02.2012

Von Simon Henke

Das Ende des Trainingslagers rückt nun unweigerlich näher und näher. Doch bevor es zurück ins ?kalte? Deutschland geht stand heute die erste Etappe des letzten Dreierblockes an. Das heißt auch, dass wir mehr oder weniger erholt vom Ruhetag zurück in den Trainingsbetrieb starteten. Rahmenbedingungen: perfektes Radfahrwetter, welliges Profil, 2x K3 Training, volle Teilnehmerzahl. Die Strecke führte weitestgehend durch bekannte Landschaften, das K3 Training wurde an einem Anstieg zweimal ausgefahren, wobei uns am Gipfelpunkt allen die Lichter ausgingen. Dies lag zwar sicherlich auch daran, dass wir alle „Grau“ waren, vorwiegend dann aber doch an der Durchfahrt durch den dortigen unbeleuchteten Tunnel.

Bild: Wolfgang Schendzielorz

Pechvogel des Tages war Manuel Öschger, er machte den perfekten „Defekthattrick“, nach einer gerissenen Speiche am Vorderrad folgte ein lockeres Ritzelpaket und „zu guter Letzt“ der Platten am frisch gewechselten Hinterrad.

28.02.2012

Von Manuel Öschger

Heute war unser zweiter Ruhetag. Wir sind so spät wie möglich zum Frühstück gegangen, da Wolfgang uns heute den Frühsport erlassen hat. Nach einem gemeinsamen Minigolftournier haben wir uns, um die Beine etwas locker zu fahren, auf das Rad geschwungen. Die Runde führte uns an der Promenade entlang. Nach 30 km kehrten wir am Strand in ein Café ein, in dem wir unsere Spanischkenntnisse verbessern lassen mussten. Nach diesem gemütlichen Teil der Ausfahrt stand nur noch die Rückfahrt ins Hotel an. Einige Fahrer nutzten danach noch die Freien Minuten um das Material zu reinigen und auf Vordermann zu bringen.

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