Nach seinem WM-Titel im Scratch und dem EM-Titel hinter dem Derny hat sich Moritz Augenstein zum ersten Mal auch den nationalen Titel im Omnium gesichert.
Mit einem Sieg im Scratch, in der Disziplin in der er amtierender Weltmeister ist, in die Wettbewerbe gestartet, wurde er im Temporennen dann Dritter und gewann im Anschluss das Ausscheidungsfahren.
Vor dem abschließenden Punktefahren kam er so auf 116 Punkte vor Richard Leu (RSC Cottbus) und Alexander Salmon (RV Dudenhofen), die 108 beziehungsweise 102 Punkte auf dem Konto hatten.
Die Konkurrenz machte es ihm nicht einfach, attackierte mehrmals, wodurch auch ein spannender Kampf um Silber und Bronze entbrannte. Der 28-Jährige hatte derweil das Rennen unter Kontrolle und stand eigentlich auch schon vor der letzten Wertung als neuer Titelträger fest.
Dennoch attackierte er noch einmal, woraufhin ihm nur Benjamin Boos (REMBE | rad-net), der sich zuvor schon mit zwei Rundengewinnen im Klassement immer weiter nach vorne hatte schieben können, folgen konnte. Eingangs der Zielkurve konnte Benjamin an Moritz vorbeiziehen und überquerte eigentlich als Erster den Zielstrich und verbesserte sich mit zehn Pluspunkten noch auf den zweiten Gesamtrang. Doch später wurden beide von der Jury in einer durchaus diskussionswürdigen Entscheidung «wegen unerlaubter Zusammenarbeit während des Rennens» distanziert und bekamen in der Schlusswertung keine Punkte.
Moritz verteidigte mit insgesamt 149 Punkten seine Führung, doch nun fand sich sein Nationalmannschaftskollege (und Madisonpartner der WM) Roger Kluge mit 141 Punkten auf dem zweiten Rang wieder.














