Berichte aus dem Trainingslager in Peniscola/Spanien
Den Rückweg treten wir erneut über die Landstraße nach Sant Mateu an, mit dem unerwarteten Unterschied, dass der Wind nun scheinbar seine Richtung geändert hat. Auf Höhe Calig biegen wir dann auf eine kleine Straße ab, die uns entlang zahlreicher Orangenplantagen zum Ortseingang Benicarlo führt. Am Hotel angekommen fehlen uns dann noch drei Kilometer zur Vervollständigung der heutigen Vorgabe und so entschließt sich die Gruppe unter dem ermatteten Protest eines hier namentlich nicht genannten Sprinters, diese noch durch eine kleine Runde zu erfüllen. Nach dem Uhrenauslesen führt uns unser Weg noch schnell zum nächstgelegenen Supermarkt um uns mit Süßigkeiten für das heutige Finale des “Bachelors” einzudecken.
Donnerstag, 21.12.2013 von Pia
Heute stand die vorletzte Etappe im sonnigen Spanien an. Nach der täglichen Morgengymnastik stärkten sich die Schwalben am Frühstücksbuffet, welches nur für uns um Butter erweitert wurde. Gesättigt traf man sich dann wie gewohnt um 10 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Hotel, jedoch verzögerte sich der Start noch um eine weitere Stunde. In dieser Zeit lernte so manch einer unter uns die Unterschiede zwischen Schalt- und Bremszügen kennen. Gegen 11 Uhr war es dann aber soweit: Die 9-Mann starke Truppe startete auf üblichem Terrain Richtung Cervera nach Sant Mateu. Nachdem passieren des Canyons erwartete uns das immer sehr windige und stetig leicht ansteigende Tal, welches am Fuße des berühmt berüchtigten Ares endet. Dort erwartete uns ein Anstieg hinauf in die Kälte (sofern man bei 9°C von Kälte sprechen kann). Immerhin wurden wir in diesem Jahr vom Regen verschont. Angeführt von Matthias und seinen neuen Schaltzügen (ja lieber Matze, mit Elektroschaltung wäre das nicht passiert!!) erreichten wir das Plateau. Von dort aus durchquerten wir anschließend eine Windradlandschaft, die uns das Radfahrerleben nicht gerade erleichterte. Dann ging es aber endlich über eine schöne Abfahrt hinunter ins wärmere Tal, wo wir zügig die Heimreise antreten konnten. Noch einmal durch den Canyon anschließend den Anstieg nach Cervera hoch, von wo aus es dann eigentlich kontinuierlich abfallend ein Zuckerschlecken bis zum Hotel wäre. Den verbleibenden 6 Amateurfahrern und dem einzigen Juniorenfahrer genügte die anspruchsvolle Stecke jedoch noch nicht, weshalb ein Duell „C-Fahrer gegen A-Fahrer“ eröffnet wurde, das aber nennenswerter Weise von Tristan – dem Junior in unserer Runde – aktiv mit bestimmt wurde. Die Ausreißversuche von Sebastian, Tristan und Hans wurden durch das ambitionierte Fahren von Martin immer gestellt, so dass es dann letztendlich doch auf den Schlussspurt am Ortsschild Benicarlo ankam. Diesen gewann der Sprintfavorit Christian, nachdem Simons Sieg aberkannt wurde, da er nicht wie besprochen mit Juniorenübersetzung fuhr. Unwissenheit schützt auch bei den Schwalben vor Strafe nicht.
Freitag, 22.02.2013 von Martin
Am letzten Tag unseres Trainingslagers klingelte der Wecker etwas später als an den anderen Trainingstagen, da uns der morgentliche Frühsport erlassen wurde und uns somit etwas mehr Zeit für den Schlaf bleib. Auf dem Weg zum Speisesaal hörten wir dann ein ungewohntes Geräusch auf dem Dach des Übergangs. Es REGNETE zum ersten Mal in diesem Jahr an einem Trainingstag. Während der üblichen Nahrungsaufnahme wurde dann beschlossen die Abfahrt vorerst auf 12Uhr zu verlegen um vielleicht besseres Wetter zu haben. Gegen 11Uhr wurde dann der Treffpunkt für 11:30Uhr festgelegt und es zeigten sich auch erste Sonnenstrahlen. Von Sonne und Wind begleitet machten sich die 8 Schwalben (Lisa durfte eine lockere Runde drehen) auf den üblichen Weg über Cervera nach Sant Mateu um von dort Richtung Tirig zu fahren und auf etwa halben Weg nach Salzadella abzubiegen. Wieder in Sant Mateu angekommen ging es weiter in Richtung Chert , über die Nationalstrasse bis La Jana und weiter nach Cervera. Um noch ein paar weitere Kilometer sammeln zu können, ging es mit einer weiteren Schleife nicht auf dem direkten Weg zurück nach Peniscola sondern über Sant Jordi auf einem bisher unbekannten Weg (den Edel für uns erkundet hat) nach Calig. Mit Rückwind wurden die letzten 10 Kilometer des Trainingslagers von Calig nach Peniscola in Angriff genommen. Wieder am Hotel angekommen, wurde beim Verkünden der Uhrzeit des Verladens auch dem Letzten klar dass es wieder zurück in Richtung Deutschland geht.
Nach 2 Wochen mit reichlich Sonne, Wind, Bergen und Kilometern können wir den ersten Rennen entgegen sehen und die aufgebaute Form weiter verbessern.
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