Berichte aus dem Trainingslager in Peniscola/Spanien
um einen bleibenden Eindruck bei den Einwohnern zu hinterlassen.
Montag, 18.02.2013 von Simon
Königsetappe
Am heutigen Montag stand die diesjährige Königsetappe an. Wie immer begann der Tag mit Frühsport, danach folgte das Frühstück und pünktlich um 10 Uhr wurden die Drahtesel bestiegen. Unser Ziel für den heutigen Tag war der in der Nähe von Tortosa liegende Mont Caro (22km Anstieg auf eine Höhe von 1447m mit Steigungsprozenten zwischen 2.7-19,7%). Allein für den Anstieg brauchten die Spitzenreiter Martin und Simon 1 Stunde und 11 Minuten. Schon auf den ersten Meter zersprengte der extrem anspruchsvolle Anstieg die Trainingsgruppe in ihre Einzelteile. Aufgrund der unangenehmen Witterungsbedingungen am Gipfel konnte daraufhin nicht auf alle Himmelsstürmer gewartet werden, sodass für das Shooting am Gipfelkreuz nur drei „Models“ zur Verfügung standen. Die restlichen Fahrer wurden auf der Abfahrt nach und nach eingesammelt. Nach einer kurzen Aufwärmphase im Tal konnte der Heimweg dann recht zügig in Angriff genommen werden und mit recht vielen Berg-km in den Beinen kamen die Schwalben erschöpft und (mehr oder weniger) glücklich zurück ins Nest.
Dienstag, 19.02.2012 von Sebastian
RUHETAG
Wow, schon wieder Dienstag – das heißt in diesem Fall Ruhetag, wohlverdienter Ruhetag. Somit wird unser gewohnter Rhythmus (nun richtig geschrieben, dank der tollen Sendung „Beauty und Nerd“) gebrochen, ich glaube ich wunder mich noch kurz warum der wohlige Klang des IPhone 4 oder 5 Weckers nicht wie gewohnt um 7:45 anfängt uns aus unseren Träumen zu holen, schlafe aber dann gut getimt, um noch etwas Essbares vom Frühstücksbuffet zu ergattern, bis zwei Stunden vor Dorfschlag 12. Interessanterweise trifft man dort an Tagen wie diesen zu so einer „the early bird kann mich mal“ Zeit auf so manch anderen Teamkollegen und so kann auch der weitere Tagesablauf mehr oder weniger präzise abgestimmt werden. Irgendwann mache ich mich mit Pia auf, eine Sightseeing-Tour auf dem Rad zu unternehmen, offiziell als Training im Kompensationsbereich getarnt. Bevor es auf die Straße geht führt uns der Weg durch die Tiefgarage des Hotels, wo wir zwei gelb-pink bekleidete Radfahrer sichten, die dort, gut geschützt vor zuviel Tageslicht, frischer Luft und nassen Strassen, ihre Runden kreisen. Nachdem die Beine mehr oder weniger locker gefahren wurden, machte sich der Ellmendinger Tross auf zur letztmaligen großen Einkaufstour, um sich für die letzten drei Trainingstage und deren Regenerationsphasen angemessen mit hungerstillenden Waren und anderen Genussmitteln einzudecken. Und wenn man schon mal unterwegs ist, kann man die Gelegenheit nutzen und noch kurz in einer Pizzeria halt machen, um festzustellen, dass die Spanier obwohl sie keine Italiener sind, doch ordentliche Pizzen/Pizzas machen können. Natürlich darf an einem richtigen Ruhetag der Besuch des hoteleigenen Spa- und Wellnessbereich nicht fehlen – und so machen sich sechs von uns vor dem Abendessen auf ins Reich der weißen Bademäntel, Badeschlappen und Badehauben. Na, wenn wir dann mal nicht bereit für die restlichen Trainingstage sind!
Mittwoch, 20.02 2013 von Matthias
Nach einem entspannenden Ruhetag finden die Schwalben heute zurück in den Trainingslager-Alltag, also Frühsport um 8:00 Uhr. Nach einer mehr oder weniger ausführlichen Dehnrunde geht es weiter zum Frühstück, wo wir wieder dazu angehalten sind, so viele Kalorien in so kurzer Zeit wie möglich zu uns zu nehmen. Das obligatorische Bananenklauen am Ende des Frühstücks beherrschen in der zweiten Woche nun auch alle.
Auf dem Rad erwartet uns dann eine flache bis wellige Runde bei bestem Sonnenschein. Lediglich der Wind hemmte unsere Freude, denn der steht uns auf dem Hinweg ab Sant Mateu beständig im Gesicht. Nach unserer Anfahrt ins Trainingsgebiet fahren wir dann ein längeres Stück auf der Landstraße um später in ein welliges und abgelegenes Gebiet zwischen dem Meer auf der einen und den größeren Bergen auf der anderen Seite abzubiegen. Hier fahren wir eine größere Schleife, wobei der Wind etwas nachlässt und das Quecksilber den 20° gefährlich nahekommt.
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