Einen Sieg und je einen zweiten und dritten Rang konnten die Pedaleure aus Ellmendingen bei den Radsporttagen im pfälzischen Bellheim erzielen. Mit der Siegerschleife durfte sich beim Schülerkriterium Moritz Augenstein schmücken, Pia Weber (U19w) und Franziska Farr (U17w) wurden in ihren Wettbewerben Zweite und Dritte. Gute Form zeigte beim Rems-Murr-Pokal Christian Freund (Elite B) mit den Plätzen acht und zwölf.
Seinen dritten Saisonerfolg konnte Moritz Augenstein beim Nachwuchsrenntag in Bellheim einfahren. Nach 18 Runden auf dem 1,1 Kilometer langen Kriteriumskurs verwies er seine Konkurrenten Frederik Einhaus (Forchheim) und Jan Hugger aus Niedereschach auf die Plätze. Einen Tag später, bei der 59. Auflage des Großen Silber Pils Preises, fuhr er beim Straßenrennen über 40 Kilometern als Sechster über die Ziellinie, seine Teamkollegen Johannes Janik und Johannes Becker kamen im Hauptfeld an. Eine Runde zu 20 Kilometern hatten die Starterinnen und Starter der Klasse U11 zu absolvieren. Marlene Janik und Katharina Becker behaupteten sich gut im Feld der männlichen Konkurrenz und wurden am Ende Achte und Elfte. Drei Runden standen auf dem Programm der Juniorinnen und weiblichen Jugend. Pia Weber musste sich dabei nur Janina Brückner geschlagen geben, Franziska Farr belegte hinter Svenja Seip (Weinheim) und Jessica Lambracht aus Bielefeld Rang drei. Im großen Feld der Junioren kam der Ellmendinger Simon Henke mit der Spitzengruppe ins Ziel und wurde als Elfter gewertet.
Seine derzeit gute Form unterstrich Christian Freund (Elite B) beim Rems-Murr-Pokal, einem Rennen über vier Etappen. Auf dem zweiten Abschnitt, der in der Innenstadt von Schorndorf ausgefahren wurde, kam er als starker Achter ins Ziel und beim Wettbewerb in der Altstadt von Backnang konnte er einen beachtlichen Rang zwölf erzielen.
TEXPA-SIMPLON Fahrer Roland Golderer hatte am Wochenende eigentlich auf einen Start bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Mountainbike Cross Couintry gehofft, musste diesen aber leider wegen des ungünstigen Termin am Samstag absagen und startete stattdessen beim 108 Kilometer langen Straßenrennen im pfälzischen Lustadt.
Immer wieder versuchten einige Fahrer eine Fluchtgruppe zu initiieren, doch erst als sich zwei Fahrer anläßlich einer Prämie etwas 20 Sekunden Vorsprung verschafft hatten, setzte Golderer zur Verfolgung an und vorne bildete sich so eine sechsköpfige Spitzengruppe. Obwohl je zwei Fahrer aus einer Mannschaft waren blieb doch sehr viel Tempoarbeit bei Golderer hängen und man hatte nur etwas über 15 Sekunden Vorsprung vor den nächsten Verfolgern. Diese schlossen später auf und zu neunt überrundete man schließlich das Hauptfeld.
Die Überrundung gelang allerdings in der Folge noch neun weiteren Fahrern, so dass eine 18 Mann starke Gruppe um den Sieg sprintete: Golderer rollte hierbei als 16. über die Ziellinie.
TEXPA-SIMPLON Fahrer Roland Golderer belegte bei seinem ersten Cross Country Rennen in diesem Jahr den siebten Platz. Das Rennen wurde von Martin Gluth (Team Bulls) dominiert, der vor Andreas Muckenhirn (BIkeSportWorld) und Daniel Eiermann (Storck) gewann.
Der Rundkurs am Stadtrand von Freiburg war durch den eine Stunde vor dem Start einsetzenden Regen technisch und konditionell anspruchsvoll zu fahren (25,6 Kilometer und 1200 Höhenmeter). Golderer kam vom Start weg gut ins Rennen und reihte sich zunächst unter den besten 10 Fahrern ein, von denen sich noch in der ersten Runde der spätere Sieger Gluth absetzen konnte. Golderer befand sich zunächst mit Muckenhirn und Eiermann in der Verfolgung auf Platz 4, allerdings waren die Beine nicht besonders gut und er fand in den zwei längeren Anstiegen nicht wie zuletzt gewohnt in seinen Tritt.
Als es das letzte Mal in die Abfahrt hinunter zum Ziel ging war Golderer froh das Rennen überstanden zu haben und war recht zufrieden mit seinem 7. Platz.
Ergebnisse:
1. Martin Glüth, Team Bulls
2. Andreas Muckenhirn, BikeSportWorld
3. Daniel Eiermann, Storck
…
7. Roland Golderer, Team TEXPA-SIMPLON
TEXPA-SIMPLON Fahrer Roland Golderer zeigte sich eine Woche nach den Weltmeisterschaften in Italien recht gut erholt und belegte beim Rothaus-Singen-Bike-Marathon den starken zweiten Platz hinter dem Bronzemedaillengewinner der Europameisterschaft und mit Platz 4 bei der WM derzeit stärksten deutschen Mountainbike Marathonfahrer Tim Böhme vom Team BULLS.
Mit am Start des schnellen Rennens über 75 Kilometer und 1500 Höhenmeter waren unter anderen noch der Trans Germany Etappensieger Matthias Bettinger (Vaude-Centurion) und Olympiateilnehmer Mannie Haymans (Namibia), die allerdings den Wettkampf vorzeitig beenden mussten.
Nach einem ersten Anstieg hatte sich eine siebenköpfige Spitzengruppe gebildet, in der Golderer einige Male das Tempo forcierte, bevor Böhme an einem längeren Schotteranstieg kräftig antrat, so dass sich die beiden nach circa 13 Kilometer schon alleine in Front sahen. Am steilsten Anstieg der Strecke waren 43 KIlometer zurückgelegt und Golderer musste Böhme ziehen lassen, um sein Tempo zu finden, mit dem er sich souverän den zweiten Platz auf dem Podest, noch vor Böhmes Teamkollegen Marcus Nicolai, sichern konnte.
Ergebnisse:
1. Tim Böhme, Bulls, 2:42:39
2. Roland Golderer, TEXPA-SIMPLON, 2:46:14
3. Marcus Nicolai, Bulls, 2:50:34
Starker Platz fünf in Bundenthal: Matthias Beier (Elite-C) Bild:Britt
Einen Sieg und einen dritten Rang brachten die Ellmendinger Radsportler aus Achkarren mit nach Hause. Ganz oben stand im Rennen der U17w Franziska Farr und Katharina Becker (U13w) konnte als Dritte auf das Siegertreppchen steigen. Überzeugen konnte auch Matthias Beier, der beim Rennen der C-Klasse auf dem schweren Kurs in Bundenthal Platz fünf belegte.
Die siebte von insgesamt neun Etappen des „Badenpokal 2011“ stand für den Radsportnachwuchs in Achkarren im Kaiserstuhl auf dem Programm. Dabei hatten die Starterinnen der Klasse U13w vier Runden auf dem drei Kilometer langen Kurs durch die Weinberge zu absolvieren. Katharina Becker zeigte ein sehr gutes Rennen und musste sich nur Maike Brengartner (Ehrenstetten) und Aileen Marx aus Merdingen geschlagen geben. Marlene Janik, einzige Fahrerin bei den U11w, konnte sich im Feld der männlichen Konkurrenz gut behaupten und sich weiter 15 Punkte für die Gesamtwertung gutschreiben. 18 Kilometer hatten die Schüler der Klasse U15 abzuspulen. Die beiden Ellmendinger Johannes Becker und Johannes Janik kamen dabei als 21. und 24. ins Ziel. Eine beeindruckende Vorstellung zeigte bei der weiblichen Jugend Franziska Farr und verwies nach 10 Runden Nadine Meissner (RU Wangen) und Svenja Seip aus Weinheim auf die Plätze zwei und drei.
Saisonsieg Nummer eins: Franziska Farr Bild: Farr
75 Kilometer betrug die Distanz für die Teilnehmer des KT/A/B-Rennens. Die beiden Ellmendinger Karl Dols und Christian Freund hielten sich in dem gut besetzten Wettbewerb beachtlich und überquerten die Ziellinie auf den Rängen dreizehn und fünfzehn.
Sechs schwere Runden auf einem 11,8 Kilometer langen Kurs durch den Pfälzer Wald hatten die C-Amateure beim Renntag in Bundenthal bei Dahn zu bewältigen. Matthias Beier erspurtete beim Sprint der Verfolger einer dreiköpfigen Spitzengruppe den zweiten Platz und konnte sich damit über Rang fünf freuen, sein Teamkollege Michael Groß wurde 21. Maximilian Backenstos kam bei den U17 nach drei Runden als Zwölfter und Jannik Simon (U19, fünf Runden) als Fünfzehnter ins Ziel.
Erfolgreich schnitten die Ellmendinger Nachwuchspedaleure beim zum Badenpokal zählenden Rennen auf der Radrennbahn in Linkenheim bei Karlsruhe ab. In der Schülerklasse siegte Moritz Augenstein, Katharina Becker (U13w) wurde ebenso Vierte wie bei der Jugend Maximilian Backenstos. Auch auf der Straße konnten sich die Radsportler aus dem Winzerort an vorderster Front zeigen. In Wendlingen belegte Pia Weber (U19w) Platz zwei, Franziska Farr (U17w) wurde Vierte und Lisa Robb erreichte bei der Elite/F als Sechste das Ziel.
Als Omnium auf der Bahn wurde die sechste Etappe der Serie „Badenpokal 2011“ ausgefahren. Nach Siegen im 200 Meter Zeitfahren und im Ausscheidungsrennen, einem vierten Rang beim Scratch sowie Platz zwei im Punktefahren setzte sich Moritz Augenstein mit einem Zähler Vorsprung vor Simon Schwitzer (Concordia Reute) und Erik Andraschke (RC Friesenheim) durch. Seine Teamkollegen Johannes Janik und Johannes Becker belegten die Ränge zwölf bzw. achtzehn. Mit drei dritten und einem vierten Platz in den Einzeldisziplinen wurde Katharina Becker in der Omniumswertung als Vierte gelistet. Nur knapp verfehlte der Jugendfahrer Maximilian Backenstos den Sprung aufs Siegertreppchen. Punktgleich mit dem Drittplatzierten Samuel Möhler von der RSG Karlsruhe erreichte er wegen des schlechteren Zeitfahrens den vierten Rang.
Knapp aber verdient gewonnen: Moritz Augenstein
32 Runden und insgesamt 40 Kilometer betrug die Renndistanz beim Wettbewerb der Elite/F, U19w und U17w in Wendlingen in der Nähe von Stuttgart. Auf dem flachen und schnellen Kurs musste sich bei den Juniorinnen Pia Weber nur Lisa Schönegg aus Kressbronn geschlagen geben, Franziska Farr (U17w) überquerte beim Sieg von Franka Heidenreich (Stuttgart) als Vierte den Zielstrich und Lisa Robb belegte in der Wertung der Elite/F Platz sechs.
Aufgrund meines Studiums bin ich im März dieses Jahr von Karlsruhe nach Hamburg gezogen. Mein Straßen- und mein Bahnrad kamen auch mit beim Umzug, sodass ich in meiner neuen Heimat wie gewohnt weiter trainieren konnte. Ende März bestritt ich mein erstes Rennen in der Saison, noch im Trikot meines Vereins RSV Ellmendingen, in Nortorf. Dort wurde ich vom Sportlichen Leiter des Teams Flussfisch Bertram und Römer angesprochen, ob bei mir Interesse besteht, für das Team zu fahren. Das lukrative Angebot konnte ich nicht ablehnen und bereits zwei Wochen später konnte ich in den neuen Teamfarben am Start stehen.
Mittlerweile bin ich einige Rennen in Norddeutschland und Dänemark gefahren und möchte deshalb hier meine Erfahrungen teilen.
Bevor ich in die Saison startete, freute ich mich schon auf die fehlenden Berge in den bevorstehenden Rennen. Doch es stellte sich schnell heraus, dass auch andere Faktoren ein Rennen verdammt schwer machen.
Bisher standen im Norden immer genauso viele Fahrerinnen am Start, wie ich es aus dem Süden gewohnt war. Die Rundkurse sind meist 15km bis 25km lang, was mir viel lieber ist, als endlos viele Runden auf kleinen Kursen zu fahren. Rund um die Kirche Rennen und Kriterien kennt man hier ohnehin kaum. Oftmals wird die Elite FT und Frauenklasse in das Senioren 3/ 4 Rennen integriert, was ich eine gute Lösung finde, da so die Rennen schneller sind und man zudem ein ordentliches Fahrerfeld bildet.
Aber nun zu den schmerzenden Faktoren, die ein nordisches Rennen selektiv machen. Da hier nahezu jeder im Winter an Crossrennen teilnimmt, wird man auch bei Rennen im Sommer über crossähnliche Straßenabschnitte geschickt. So musste man in Bad Bevensen in der „Hölle des Norden“ ein 1,5km langes Kopfsteinpflasterstück pro Runde passieren und auch in Kellinghusen wurde das Feld über das Pavee gejagt. Hinzu kommt der täglich wehende Wind. Mittlerweile sind mir sogar die Berge lieber als der ständige Gegenwind, da man bei diesen wenigstens einen fixen Punkt hat, an dem man locker machen kann. Der Wind hingegen scheint nie aufzuhören. Was mir als sonnenverwöhnte Badenerin natürlich sofort hier aufgefallen ist, ist das schlechtere Wetter. Die Radfahrerränder lassen noch auf sich warten und auch die Regenjacke ist zu meinem ständigen Begleiter geworden. Wenn man nun großes Glück hat, steht man am Start eines Kopfsteinpflasterrennens und es regnet. Stürze sind da schon vorprogrammiert, wozu es auch in Kellinghusen kam.
Somit hab ich schnell aus norddeutschen Rennen gelernt, dass man hier nicht gewinnt, wenn man als Erste den Berg hochradelt. Sondern diejenige wird gewinnen, die am stärksten gegen Wind und Wetter und die schlechten Straßenverhältnisse kämpfen kann!
Ende Mai und im Juni standen dann auch Rennen in Dänemark auf dem Kalender. Vor allem das Wochenende im Juni hat mir viel Spaß mit dem Team gemacht, da es sich um eine 3- tägige Rundfahrt handelt. Diese wird im Rahmen der dänischen Bundesliga, „Bikebuster“ genannt, ausgetragen und ist auch für andere Länder offen. So waren auch die schwedische Nationalmannschaft und Fahrerinnen aus den Niederlanden am Start. Die Etappen wurden auf bis zu 35km langen Rundkursen ausgetragen und die Streckenlängen betrugen zwischen 75km und 95km. Vor allem die Erste und die letzte waren durch die ständigen Steigungen und Berge sehr anspruchsvoll. Hinzu kommt der in Dänemark abartig starke Wind, der einem nach den Anstiegen ordentlich weh tat. Wir waren fast 60 Fahrerinnen und was mir vor allem aufgefallen ist, ist das junge Durchschnittsalter. In Norddeutschland war ich oft die Jüngste im Feld, doch in Dänemark waren die meisten frisch aus der Juniorinnenklasse hoch gekommen. Was ich sehr beeindruckend fand, war die Faszination der Sportler und der Zuschauer für den Radsport. Die Fahrer standen hochmotiviert am Start, was sich durch ihre Fahrweise deutlich zeigte. Zudem fahren sie das bestmöglichste Material, bei den Mädels war die Oakley mit der Ohrringfarbe und dem Nagellack abgestimmt und alle sind braun gebrannt wie frisch aus dem Trainingslager. Um von einem Startort zum nächsten zu kommen, benutzen eine Vielzahl der Dänen einen Karawanbus. So erkennt man lange bevor der erste Startschuss fällt, wo Start und Ziel ist, an der Schar von Karawanen mit Rädern auf den Dächern. Wie angesprochen, fand ich nicht nur die Faszination der Sportler sondern auch die der Zuschauer bemerkenswert. Da die großen Runden nicht ganz für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden können, teilt man sich die Straße mit den Autos. Dies klappt reibungslos und häufig halten die Autofahrer sogar an, steigen aus und feuern einen an. Rollt man mit dem Feld durch ein Dorf, sieht man etliche Bewohner vor ihren Häusern sitzen, die gesellig etwas essen und Beifall klatschen. Obwohl alle 5 Rennen in Dänemark ordentlich anstrengend waren, haben sie mir und dem ganzen Team immer riesigen Spaß und wir werden dort auf jeden Fall öfter am Start stehen.
Einen dritten Rang durch Martin Rupf (Elite-A) als bestes Resultat konnten die Rennradsportler aus Ellmendingen am vergangenen Wochenende verzeichnen. Darüber hinaus gab es noch zwei vierte Plätze für Michael Groß (Elite-C) und Katharina Becker (U13w).
Ausreißversuch mit Platz drei belohnt: Martin Rupf
38 Runden zu je 1,9 Kilometer standen in Eichstetten am Kaiserstuhl für die Teilnehmer des KT/A/B/C-Rennens auf dem Programm. Auf dem Kurs mit einem rund 900 Meter langen Anstieg setzte Martin Rupf zusammen mit Martin Lang (Racing Students) erfolgreich dem Ausreißer Sascha Lägeler (ebenfalls Racing Students), nach. Sehr gut unterstützt wurde er dabei durch seinen Bruder Christian und Marian Marschall, die im Feld erfolgreiche Störarbeit leisteten. Drei Runden vor Ende versuchte Rupf mehrfach vergebens seine Mitstreiter abzuschütteln, musste sich aber der Teamtaktik der beiden beugen. Mit Platz drei hinter Lang und Lägeler erreichte er jedoch sein mit Abstand bestes Resultat in diesem Jahr.
Ebenfalls in Eichstetten wurde eine weitere Etappe des GVS-Erdgas-Schüler-Cups ausgefahren. Nach acht Runden kam Katharina Becker (U13w) als gute Vierte ins Ziel, Moritz Augenstein (U15), wurde nach 28,5 Kilometern als Zwölfter gewertet, sein Teamkollege Johannes Janik landete im Hauptfeld. Pech hatte Marlene Janik, die weit in Führung liegend in einer regennassen Kurve zu Fall kam und das Rennen beenden musste.
Beim Rundstreckenrennen über 72 Kilometer im pfälzischen Lustadt stellte sich Michael Groß (Elite-C) der Konkurrenz und erzielte dabei sehr guten vierten Platz. Nach Rang sechs in Kirchheim/Teck war das seine zweite Top-Ten Platzierung in dieser Saison. 108 Kilometer betrug die Distanz beim Rennen der KT/A/B, in dem Roland Golderer die Ellmendinger Farben vertrat und als 16. ins Ziel kam.
Zwei Aufstiege in die Elite-B, ein Klassenerhalt in der Elite-A, drei Siege, jeweils zwei zweite und dritte Plätze sowie etliche weitere vordere Platzierungen erreichten die Rennradsportler des RSV Schwalbe Ellmendingen bei verschiedenen Wettkämpfen. Eine Klasse höher stiegen in Roschbach Karl Dols und Steffen Lemke, für eine weitere Saison in der Elite-A kann Martin Rupf nach Rang neun beim Rennen in Wyhl planen.
Elite-A ich bleibe: Martin Rupf
50 Runden zu je 1,4 Kilometern standen beim Kriterium in Wyhl am Kaiserstuhl im Wettbewerb der Klassen KT/A/B/C auf dem Programm. Martin Rupf, sehr gut unterstützt durch seinen Bruder Christian, zeigte sich äußerst engagiert und wurde am Ende mit Rang neun belohnt. Mit den Plätzen fünf in Holzhausen und sechs beim Heimrennen in Ellmendingen hat sich Rupf dadurch auch für die Saison 2012 das Startrecht in der Elite-A gesichert.
Sieg und Aufstieg in Roschbach: Karl Dols, jetzt U23-B
Als hervorragendes Pflaster erwies sich für die C-Amateure aus dem Winzerort das pfälzische Roschbach. Nach zehn Runden auf dem 6,5 Kilometer langen Rundkurs hatte Karl Dols beim Sprint des Feldes die schnellsten Beine und gewann unangefochten. Mit diesem Sieg durfte er gleichzeitig den Aufstieg in die B-Klasse feiern. Ebenfalls eine Leistungskategorie höher kletterte nach diesem Rennen Steffen Lemke, der mit Rang acht zum fünften Mal unter den zehn Besten landete und damit die Aufstiegskriterien erfüllte.
Was lange währt ... Steffen Lemke in Roschbach in die U23-B aufgestiegen
Seine derzeitige Top-Form unterstrich der Amateur Christian Freund beim anspruchsvollen Rennen „Rund im Odenwald“ und überquerte nach 113 Kilometern als starker Dritter den Zielstrich.
Linkenheim bei Karlsruhe war Austragungsort einer weiteren Etappe des „GVS-Erdgas-Schüler-Cup 2011“. Nach vier Runden zu je 2,2 Kilometern konnte Marlene Janik (U11w) einen weiteren Sieg einfahren, Katharina Becker (U13w) überquerte die Ziellinie als sehr gute Zweite. Bei den U15, die zehn Runden zu absolvieren hatten, wurde Moritz Augenstein Fünfter, seine Teamkollegen Johannes Janik und Johannes Becker wurden als Zehnter bzw. Vierzehnter gewertet. Als Dritter aufs Siegertreppchen konnte nach 33 Kilometern beim Wettbewerb der Jugend Maximilian Backenstos steigen. Eine sehr gute Vorstellung zeigte bei den Amateuren Christian Freund mit Rang vier, sein Teamkollege Steffen Lemke wurde Dreizehnter.
Auch in Ebringen bei Freiburg konnten die Radsportler aus der Enzkreisgemeinde überzeugen. Auf dem selektiven Kurs von 1,9 Kilometern ließ sich Marlene Janik (U11w) auch von der männlichen Konkurrenz nicht beeindrucken und stand nach drei Runden auf dem obersten Podestplatz, Katharina Becker wurde nach rund 17 Kilometern Sechste und die U15-Fahrer Johannes Becker und Johannes Janik belegten in ihrem Wettbewerb die Plätze acht und neun. Aufsteigende Form zeigte bei der weiblichen Jugend Franziska Farr und holte sich in ihrem Wettbewerb über 16 Runden Platz zwei.
Golderer startete in diesem Jahr bereits zum fünften Mal hintereinander bei einer Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft: im Ziel wurde für ihn der 34. Platz notiert. Es gewann Christoph Sauser (Schweiz) vor Jaroslav Kulhavy (Tschechien) und Mirko Celestino (Italien).
Golderer konnte sich dank seiner guten Vorjahresplatzierungen und Position in der Weltrangliste für die WM qualifizieren. Leider fand er erst wenige Tage zuvor zu einer guten Form, so dass er das 116 Kilometer lange (ca. 2900 Höhenmeter) Rennen sehr behutsam anging, um bei hohen Temperaturen nicht zu früh zu viel Kraft lassen zu müssen: so bekam er nach etwa 30 Kilometern die Information auf Platz 62 zu liegen, was ihn zunächst nicht weiter irritierte und ihn sein Tempo weiterfahren ließ.
Als noch 50 Kilometer zu fahren waren ging Golderer aus der Reserve und konnte mit einer offensiven Fahrweise noch etliche Fahrer auf der verbleibenden Strecke überholen.
Obwohl das lange Wochenende mit der langen Autofahrt nach Italien und zurück schon recht strapaziös war, wollle TEXPA-SIMPLON Fahrer Golderer unbedingt beim Kriterium am Montagabend in Sindelfingen Darmsheim teilnehmen, bei dem er wie schon im Vorjahr den dritten Platz belegen sollte.
Zunächst waren die Beine sehr schwer und der spätere und letztjährige Sieger Erik Hoffmann (Team Baier Rosenheim) hatte keine Probleme zusammen mit dem Zweitplatzieren Matthias Pfrommer (TV Oberlengenhardt) das Feld zu überrunden, während Golderer sich in einer Gruppe dahinter aufhielt, zu der sich Hoffmann später auch gesellte und man so die neue Spitze bildete.
12 Runden vor Schluss lancierte Golderer seinen Angriff und fuhr binnen weniger Minuten zum Zweitplatzieren Pfrommer auf, der sich im Hauptfeld befand und dadurch seinen Rundenvorsprung auf Golderer einbüßte, allerdings etwas mehr Punkte hatte, so dass es zum Ergebnis Hoffmann vor Pfrommer und Golderer kam.
Nach Platz 34 bei der WM Dritter in Darmsheim: Roland Golderer